Eine kleine Probefahrt mit unserem neuen Wagen. Fahren alleine ist doof, deshalb war das Ganze in einen feinen Besuch gekleidet und natürlich durfte der Spielplatz nicht fehlen.
Mit beiden Kinderwägen am Platz.
Eine fotogene Balanceschlange
Es herbstelt
Die junge Dame am Flying Fox

Ich liebe die Lichtstimmung im Herbst, sogar in sw.
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Kapitän der Landstraße

„Wo hört der jetzt nochmal vorne auf?“ Das vordere Ende des Wagens ist vom Fahrersitz aus nicht sichtbar und glücklicherweise habe ich in Kürze einen Augenarzttermin, damit ich zumindest das hintere Ende ansatzweise erahnen kann. Unsere neue Familienkutsche ist da. Gestern Abend habe ich sie abgeholt und sie ist groß, sehr groß.
Unser alter treuer Schärom ist in Pension. Wir hätten kommendes Jahr mit Sicherheit kein Pickerle (=TÜV) mehr bekommen und ein Nachfolger musste her. Zudem wurde der Platz im alten Kombi knapp: Mit Kinderwagen und Buggy war der Kofferraum voll, jetzt ist wieder Platz für weitere und längere Touren. Mit großer Wahrscheinlichkeit, werde ich wohl noch einen Verladekran in der Tiefgarage montieren müssen, um effizienter ein- und ausladen zu können.
Unser Schärom hat uns vier Jahre durch die Weltgeschichte geschaukelt, einige Mal nach Italien, nach Wien und in andere ferne Gegenden. Brav und zuverlässig war er, auch wenn er nicht immer so gewirkt hat. Das Pickerle war jedes Jahr ein kleines Zauberstück, aber irgendwie haben wir das immer geschafft. Unser neuer Familien-Van wird hoffentlich mindestens genauso zuverlässig sein und sollte die kommenden paar Jahre unser Reisebus werden.
Kurz die wichtigsten technischen Daten des Wechsels: Bj.: 1998 –> 2005; Kilometerstand: 256.373km –> 181.262km; 90 PS –> 131 PS; Sitzplätze: 5 –> 6; Farbe: blau —> silber;
Was mir noch zur perfekten Glückseligkeit fehlt ist das Nebelhorn auf unserem neuen Straßenschiff.
zu Zweit am Rad

Steinchen werfen in den See. Das kleine Fräulein liebt Radfahren und wenn wir an unserem See eine kleine Pause machen, werden die Enten freudig begrüßt.
Leider waren die Enten gestern nicht zu sehen, dafür flogen bald schon Steinchen Richtung Wasser, während Herr S. gemütlich auf einer Bank dem Ende des herrlichen Herbsttages entgegen sah.

Auf Tour gibt es immer eine gute Unterhaltung und die kleine Dame plappert andauernd, unterbrochen nur von spektakulären Wundern links und rechts des Radweges, wie einer Ansammlung Vögeln, einem vorbeibrausendem Traktor oder mühsam keuchenden Joggern.

Eigentlich waren wir zu dritt unterwegs, da die kleine Giraffe unbedingt mit musste. Sie ist zur Zeit eines der Lieblingstierchen und muss fast überall dabei sein. Zum Glück hat sie oben einen kleinen Karabiner, mit dem das Tierchen gleich fest angebunden wurde, damit es ja nicht verloren geht.

Die düsteren Wolken sehen schlimmer aus als sie waren. Das Wetter war herrlich, auch wenn es bei der Heimfahrt etwas kühl wurde, als die Sonne hinter den Bergen verschwand.

Unser See ist nicht groß und man kann nur an einer Seite direkt zum Ufer, aber er ist ein kleines Juwel im Tal. Das Naturschutzgebiet ist ein wichtiger Pausenplatz für Zugvögel auf dem Weg durch Tirol und wenn die vielen internationalen Gäste kommen, wird es hier sicher ordentlich rund gehen.
Die kleinste Stadt Österreichs
- Die Glasbläser bestimmen das Stadtbild
- Glaskröte mit Metallkörper
- Frl. S. beim Fotoeinsatz
- Überall bunte Tierchen in der Stadt
- Froschkönig
- Stadtjugend bei einer Bank-Zockerei am Handy
- Hoch hinaus und wild überwuchert
- Klein, alte Gässchen
- Irgendwie etwas wichtiges vergessen.
- Qual der Wahl
- Beim Trödler
- Versteckt auf der Lauer
- Antike Souvenire
- Die Promenade
- Geometrie
- Kurze Pause
- lokale Parteinformation
- neben dem Kindergarten
Rattenberg in Tirol ist tatsächlich die kleinste Stadt Österreichs. Mit etwas knapp unter 400 Einwohnern kann man nicht mehr von der großen Anonymität in den Städten sprechen.
Die Stadt wurde erstmals im 13. Jhdt. urkundlich erwähnt und ist heute ein großer, kleiner touristischer Magnet. Besonders die Glasbläser haben die Stadt fest in der Hand und mit den zahlreichen Touristen auch eine gute Absatzquelle gefunden.
Frl. S. hatte sich diesen Ausflug gewünscht und spontan haben wir daraus eine Fotosafari gemacht.
Überstellung

Es sind inzwischen schon einige Wochen vergangen, als ein Fahrraddieb das Rad von Frl. S. zum Ziel hatte. Nach einigem Hin- und Her (Versicherung, Polizei) kauften wir genau das gleiche Rad erneut in der 2014er Variante und das kleine Fräulein durfte sich wieder einen schicken Kindersitz aussuchen. Wenige Wochen Lieferzeit später stand das Rad im Laden und gleichzeitig beschloss der kleine Mann den Babybauch zu verlassen.
Für das Rad war das Timing daher nicht optimal, aber der Radhändler war nach einem Anruf „Da ist mir jetzt ein Baby dazwischen gekommen.“, sehr verständnisvoll und wir konnten den neuen Drahtesel einige Tage länger bei ihm stehen lassen.
Letztes Wochenende war es dann soweit und ich war tatsächlich motiviert und fit genug die Strecke weder mit dem Auto noch mit der Bahn zurück zu legen, sondern direkt eine erste, ausführliche Testfahrt zu machen. Von Innsbruck den Radwanderweg Richtung Oberland, fast 19 Kilometer, hui.
Das Wetter war perfekt und mit gemütlichem Tempo radelte ich neben Inn und ab und zu neben der Autobahn und den Zuggleisen über Felder, Wiesen und Wälder. Knapp eine Stunde war ich unterwegs, für einen untrainierten Radler eine gute Zeit, denk ich.
Inzwischen haben das kleine Fräulein und ich schon die erste gemeinsame Ausfahrt gewagt und sind zwischen den beiden Nachbargemeinden hin- und hergeradelt. Für den ersten Fahrradausflug zu viert werden wir wohl noch mindestens bis nächstes Jahr warten müssen aber bis dahin kennen wir wenigstens schon alle Feldwege der Umgebung.
Resümee: Das Rad ist, wie bereits das Alte, superfein zu fahren und der Einkaufskorb für den schnellen Einkauf wird nicht lange leer bleiben. Einzig das Schloss hat massiv zugenommen und ist mindestens doppelt so schwer, teuer und hoffentlich auch doppelt so sicher.
Mit dem Roller in den Sommer
Das deutlichste Zeichen des Sommers ist mein Roller. Wenn der wieder auf Tour ist, hat die kalte Jahreszeit Pause. Gestern ging es vom Winterquartier ins neue Zuhause.
Die Batterie war zwar komplett finito aber mit Kickstarter ist der treue Begleiter fast sofort angesprungen. Während der ersten Kilometer waren meine Nachfolger, gleich wie die letzten Jahre, in eine dichte blaue Wolke gehüllt, aber so konnte zumindest jeder im Umkreis von etwa 150 Kilometern sofort erkennen, das mein Roller und ich wieder auf Tour sind. Nach wenigen Kilometern war der Nebel verzogen und es ging mit gewohntem Geknatter die Landstraße entlang. Hach, wie schön.
Wo genau das Plätzchen vor unserem Haus zum Übernachten sein wird ist noch nicht endgültig entschieden. Heute morgen ging es bei frischen sieben Grad Richtung Büro. Ich bin fast exakt gleich schnell wie der Zug, aber lebe ungleich mehr Freeeeeeiheeeeeeeit………..
on the road again…..

Geschafft. Die jährliche technische Überprüfung für unseren 16 Jahre alten, treuen Schärom ist geschafft. Das tropfende Öl unterm Auto war heute weg, dafür nach der Kontrolle ein wunderbarer weißer Aufkleber auf der Windschutzscheibe. Aktueller Kilometerstand: 247247 Kilometer. Hui…..
Herbstspaziergang
Auf Besuch beim Stoffmarkt in Freising
Der Sonntagsausflug führte und ins benachbarte Bayern, wo wir den Holland-Stoffmarkt in Freising besuchten. Ein Paradis für Nähfeen und solche, die es werden wollen. Weiterlesen
Zwei Tage Klagenfurt
Der Lindwurm ist Klagenfurts Wahrzeichen. Im Gegensatz zu den meisten Drachen, speit dieser glücklicherweise Wasser statt Feuer und ist so doch um einiges sympathischer und darf daher sogar am Hauptplatz wohnen.
Mit einem lieben Freund besuchte ich eine zweitägige Tagung der Wirtschaftskammer, mit Vorträgen, Partys und einem furiosen Galafinale. Spannend, unterhaltsam, einfach zwei tolle Tage in Kärnten.
Meine Damen waren inzwischen bei Oma, Tante und Onkels und die junge Dame hatte so ein sehr spannendes und kurzweiliges Wochenende.
Gestern ging es wieder Richtung Heimat und die Ersatzstraße zum Felbertauern präsentierte sich grau in grau. Auf dieser Meereshöhe ist schon tiefer Herbst. Ich bin mir sicher, dass wir bei der nächsten Tour den Felbertauern Schneebedeckt sehen werden.
Einen schönen Wochenstart Euch allen.






























