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Die Freiheit des Pendlers

Das treue, schwarze 125er Rollerchen

Das treue, schwarze 125er Rollerchen

Kurzärmlig ins Büro rollern. Mediterranes Flair mitten in Tirol. Solche Tage sind selten, sehr selten.

Dank Frl. Krümel überhaupt nicht mehr müde, ziehe ich den Joke um bei nächtlichen 15 Grad Außentemperatur keine Starprobleme zu bekommen. Ein Tritt in den Kickstarter und die 125 ccm knattern verschlafen aber tapfer los.

Angenehm zieht die noch frische Morgenluft am offenen Helm vorbei. Nur mit Polohemd und leichter Leinenhose bekleidet streift der Fahrtwind an den Armen, die auf den langen Geraden bei fast 40 km/h schon fast anfangen ein wenig zu frösteln.

Vorrangstop. Klack. Erster Gang, Zweiter, dann Dritter, dengedengedeng, der Zweitakter zieht zur nächsten Ampel, die erst um exakt sieben Uhr Ihren Dienst beginnen wird. Wir schaffen es noch kurz davor die Kreuzung beim gelb blinkendem Licht zu überqueren; noch zwei Abzweigungen, dann heißt es den richtigen, sicheren Parkplatz finden.

Verdammt, die weiße 125er Sky war heute schneller. Mist. Ah, hier! Zwei Meter gegen die Einbahn und schon ist der passende Platz gefunden. Schlüssel umdrehen, Benzinhahn umlegen und schon ist die heutige Fahrt ins Büro Erinnerung. Mittags gehts weiter. Danke liebes Rollerchen für Deine treuen Dienste.

4 Kommentare

  1. Ach… wie ich meinen eigenen Roller beim lesen dieser Zeilen vermisse.
    Dein Schreibstil gefällt mir übrigens sehr gut. Wollte ich auch mal noch loswerden 🙂

  2. Oh, welch charmantes Kompliment *rötlich-werd* Danke 😉
    Eines ist aber klar, wenn ich Dein Vermissen hier lese: Mein Roller wird niemals verkauft werden! Auch wenn er sich in Jahren unter einer vier Zentimerter dicken Staubschicht im hintersten Eck der Garage langweilen wird und die Reiseabenteuer vergangener Jahre nur mehr staubige Erinnerungen in rostrot sind: Verkauft wird er nicht!

  3. Ich musste leider feststellen, dass er mir in der Stadt wenig bringt. Der öffentliche Verkehr in Zürich ist sehr gut. Ausserdem waren da die Versicherungskosten und der Auspuff, der zum dritten mal kaputt war. Die Reperatur wäre erneut ziemlich teuer gewesen.
    Deshalb habe ich mich mit schwerem Herzen von meinem treuen und geliebten Roller getrennt.

  4. Pingback: Mit dem Roller in den Sommer | ugiwaza

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