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12 von 12 – 12/20

Das Wetter ist grau, es hat geschneit und es ist Samstag. Einblicke in unseren monatlichen 12er.

Der Blick am Morgen: Es ist grauweiß, nicht alle Berge sind sichtbar. Heute ist nix zu tun, besser daheim bleiben.

Hab ich Euch gesagt, dass ich ein neuen, klitzekleines Handtelefon habe? Es ist blau, hier wirkt ein S/W-Foto wohl etwas täuschend.

Die junge Dame beginnt den Tag mit einem Joghurt.

Um nach Weinachten in die Skisaison zu starten, wird die Größe der Kinderhelme geprüft. Zumindest wir wollen auf unseren Bergen ein wenig Skifahren gehen. Die Pisten werden ohne Touristen wohl sehr leer sein, aber unser feines Skigebiet ums Eck sollte für uns schon offen haben.

Sehnsüchtiger Blick vom Grün in die Kälte. Es wird wieder wärmer, irgendwann.

Meine Mittagsjause. Pragmatisch und einfach: Ein Käsebrot. Die Hälfte der Familie ist noch in der Stadt Weihnachtserledigungen machen. Nutzt nix, es geht einfach nicht alles online. 

Unsere brave Haushaltshilfe benötigt auch immer wieder ein wenig Aufmerksamkeit, Zeit sie auch hier der Öffentlichkeit zu präsentieren und ein herzliches DANKE für die vielen, treuen Jahre auszuschreiben.

Das kleine Fräulein und ich üben fleißig für unsere Weihnachtperformace und ja: Wir müssen noch sehr, sehr viel üben. 😉

Die legendären Kekse von Frl. S. sind hier in der zweiten Auflage 2020. Es werden wohl noch weitere Auflagen nötig sein, um Weihnachten versüßt über die Bühne zu bringen.

Die Geschenksuchenden sind zurück. Ein Geschenk für den Opa wurde gefunden: „Atlas der verlorenen Sprachen“ Sehr cool. Achja: Pssst! Geheimniss 😉

Fiasko-Highlight des Tages: Das junge Fräulein sperrt sich selber am Handy aus. Na toll, alles neu aufsetzten und Backup einspielen. Man hat ja sonst nix zu tun.

Ich habe heuer einen „Exit – The Room“ Adventskalender. Jeden Tag ein kleines Rätsel. Super Sache. Bisher haben wir fast immer geschafft das Rätsel zu knacken. Auch heute hat es gut geklappt.

Kulinarisches Fiasko des Tages: Cevapcici aus der Tiefkühlabteilung. Dort hätten die Plastikdinger auch bleiben sollen. Die Konsistenz ist eher Gummiartig. Eine Erfahrung reicher: Nie wieder!!

Wir haben seit gestern ein Probe-Abo von Netflix. Weihnachten als wohl die beste Zeit, so etwas intensiv zu testen. Wir starten mit „The Crown“. Coole Serie. Gestern gab es drei Folgen, heute auch, während der letzten beiden sind mein Äugeln leider ein wenig zugefallen. Mir hat das Mittagsschläfchen wegen der Neuaufsetzung des Fräulein-Handys gefehlt. Tja. Morgen geht es dann wohl wieder aufmerksam weiter.

Soweit die heutigen 12er. Alles in allem ein feiner, relaxter Tag mit viel, feinem Nichtstun und manchen ungeplanten Einlagen.

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Adventszeit und frohe Weihnachten. Wir lesen uns dann wahrscheinlichem Jänner. Alles Gute und bleibt gesund!

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12 von 12 – 11/20

12 von 12, es ist wieder soweit. Es war ein Donnerstag, aber durch eine mittelmäßige Motivation, war ich heute schon früher daheim. Der Tag in BIldern:

Morgendlicher Check der Zahlen. Es wird nicht besser.
Ich hab da was von der anderen Seite der Weltkugel bestellt. Aus Neuseeland, hui. Mit allem drum und dran vor allem dem netten Zoll, der auch einiges an Geld haben wollte.
Heute mit Hundemaske im Lift
Fachliteratur von Frl. S. während einem feinen Kaffee.
Dem Erstklassler beim Lesen üben zuschauen. Supernett und er macht das echt super!
Damit wurde schon sehr viel gezeichnet.
Achja: Das Ding, dass aus Neuseeland gekommen ist. Blinkt bunt und macht lustige Musik.
Das Badezimmer wird zum Kreativraum – Thema heute: Steine anmalen.
Herzsteine. Das Ergebnis einige Zeit später.
Abendessen aus der Fertigabteilung. Auch gut.
Der Abend klingt bei einem spannenden Film aus: Beinchen hoch, der Schreck ist im TV gefangen.

Soweit der 12er. Alle andernen hier.

Ich wünsche Euch alles, alles Gute. Bleibt gesund und bis bald 😉

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12 von 12 – 10/20

Der 12. ist ein Montag bei grauem Wetter. Montags hab ich den kurzen Arbeitstag, weil Frl. S. den ganzen Tag arbeitet und ich die Kinderbande Mittags abhole.

Vormittags muss ich noch überlegen, wo auf diesem Z-Falz Folder welche Inhalte hinkommen und wo die Vorderseite dann ist.
Mittags große Präsentation des Ischgl-Berichts zum Corona Ausbruch Anfang März.
Langsam kommt der Hunger, während ich das Geschehen verfolge. Das Hühnchen von gestern schmeckt auch aufgewärmt ganz wunderbar. Rasch muss ich dann aufbrechen die Kinder abholen.
Zuhause folgt die Hausübung: Die ersten Buchstaben des Erstklasslers…

….und die routinierten Leseübungen der Viertklässlerin.
Zur Belohnung geht es eine Runde Radfahren.
Das Wetter ist grau und wirklich warm ist es auch nicht. Die Berge sind schon leicht angezuckert. Nach ein paar schnellen Runden geht es wieder nach Hause.
Am langen Montag darf Herr S. für den kulinarischen Genuss am Abend sorgen. Auf der Jagd nach Lebensmitteln hüpfen ein Backfisch und „Kleinigkeiten“ in den Jagdbeutel. Großes Kochen geht anders, aber das Hühnchen von Bild Nummer drei ist mein Sonntagswerk, so gesehen darf der Montag ein wenig schmaler sein.
Der junge Mann geht später ebenfalls noch ein wenig shoppen auf der Insel.
Die Bergmenschen sind der Meinung zu einem richtigen Backfisch gehört ein passendes Nordbier. In diesem Fall haben wir noch ein Jever gefunden.
Die Kinder verschwinden im Bett und als kleine Schleckerei gibt es noch eine Schoki…
…während dazu im TV eine Folge „graue Anatomie“ plätschert. Tja, ein Tag wie ein Montag einfach.

Soweit zum 12er im Oktober. Alles anderen wie gewohnt hier.

Alles Gute und bis bald 😉

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12 von 12 – 9/20

Es ist September, die Monate sind ins Land gezogen, es wird in der Früh langsam wieder frischer. Eine feine Zeit.

Zeit auch endlich wieder hier den Tag zu zeigen. Es war ein spannender Tag. Wir sind in ein geheimnisvolles Kloster und haben dort wunderbare Dinge entdeckt.

Der Morgen beginnt mit ein wenig Bildungs-Lektüre und Handysurfen der jungen Dame.
Im Kloster angekommen, besuchen wir als erstes die Stiftskirche, in der kurz davor noch eine Hochzeit war.
Der „Salvator Mundi“, eine Mischung aus mittelalterlichem und renaissance Gemälde, wie wir fachkundig erklärt bekommen.
Das Licht zeichnet tolle Stimmungen in die Kirche.
Die Totale aus der Perspektive des Altars.
Der Weg führt uns in die Stiftsbibliothek.
Bücher, Bücher, Bücher…….
Neben alten Inkunabel-Drucken, dürfen wir auch noch ältere, handgeschriebene Bücher sehen.
Die gezeichneten Miniaturen sind beeindruckend.
Der Weg führt uns ins Archiv, wo alte Urkunden warten.
Einige dürfen wir sogar ansehen und wir bekommen erzählt, was diese Urkunden besiegeln.
Wir erfahren päpstliche Siegel sind aus Blei gegossen, alle anderen sind aus Wachs. Hier die Päpstlichen.
Weiter geht es durch die Gänge Richtung Museum.
Auch hier sehen wir wunderbare Dinge und werden auch sehr kritisch beobachtet.
Bei Oma und Opa haben wir uns guten Kuchen und Kaffee verdient.
Der Opa wagt eine Partie Fressschach gegen die junge Dame. Mutig.
Die Schatten werden länger, Zeit nach Hause zu fahren.
Daheim fallen alle müde ins Bett; noch ein erfrischendes Cola und wenig später endet der Tag auch für mich.

Gut, es waren mehr als 12 Bilder, der Tag hat auch mehr geboten, als ein „normaler“ Tag.

Mehr Bilder wie immer bei Caro 😉

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12 von 12 – 5/20

Die strenge Quarantäne und die örtlichen Ausgangsbeschränkungen sind zum Glück vorbei, das Leben ist trotzdem noch etwas unrund.

Die Arbeit pendelt zwischen Home-Office und „echtem“ Office. Heute ist ein Tag, an dem ich ins Büro fahren werde. Es geht also früh los.

Nach einem voreiligen Klick heißt es warten. Nach langer Zeit ohne großen Bürorechner ist doch das eine oder andere Update nötig.

Wieder warten für den Upload. Dieses Mal geht es etwas schneller. Den Tag verbringe ich heute sehr viel am Rechner. Ist leider so.

Zuhause wird fleißig gespielt. Da Schule und Kindergarten noch nicht laufen, sind die Spielsachen inzwischen sehr intensiv bespielt. Zeit, dass wieder alles anläuft. Kommende Woche ist es dann soweit: Schulen und Kindergarten machen wieder auf. Juhui.

Die heimische Maskennäherei läuft auch noch auf Hochtouren. Mein Lieblingsmotiv ist schon die Dackelmaske. 😉

Kühle Belohnung: Ein Eis. Die Truhe muss immer gut gefüllt sein, man weiß ja nie.

Animal Crossing ist immer noch unsere Parallelwelt in bunt. Wir haben inzwischen die Insel gewechselt und Frl. S ist Inselsprecherin. Die ganze Familie ist wieder mit dabei nur ich bin nicht auf der Insel. Irgendwie Schade, schon ein cooles Spiel aber ich schaue immer gerne zu.

Blechpizza am Abend. In der Corona-Quarantäne mussten wir einen anderen Blechpizzateig kaufen und der ist immens viel besser als der bisherige. Gut, wir bleiben jetzt dabei.

Abends nochmal Nachrichten lesen. Es wird ja langsam. Nur die Grenze nach Italien ist noch auf unabsehbare Zeit geschlossen. Sehr Schade, dann fahren wir einfach nach Bayern zum Weißwurstessen.

Soweit der aktuelle Stand, alle weiteren wieder hier.

Alles Gute und bleibt Gesund.

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12 von 12 – 3/20

Wer hätte vor einem Monat mit so einem radikalen Einschnitt in unser Leben gerechnet? Innerhalb der letzten Tage hat es bei uns in Österreich ordentlich gerumpelt. In Tirol lebend, sind wir durch Tourismus und die Nähe zu Italien auch der Österreichische Corona-Hotspot geworden. Na toll.

Tja, diese Möbelgruppe werden wir wohl eher nicht bestellen. Der Name ist zur Zeit nicht so prickelnd.

Der Tag beginnt wie die meisten letzten Tage mit einem Blick auf die Zahlen. Es wird nicht besser. Noch.

Auch im Büro läuft neben der Arbeit der Live-Ticker und die Streams der zahlreichen Pressekonferenzen.

Mittags gehe ich weder zum Systemitaliener nebenan, noch in die nahe Bäckerei zum Essen. Muss nicht sein. Dafür gibt es Mittags Milka Naps und Manner, meine Kaffeeschleckereien.

Die Pressekonferenz ist interessant, da es um die Schließung der Schulen kommende Woche geht. Wir haben das dann recht schnell organisiert, die Arbeitgeber kommen uns sehr entgegen und mit meinem Arbeitszeitmodell bin ich sowieso sehr flexibel.

Beeindruckend auch die Abstürze auf den Finanzmärkten.

Mein Nachmittagsladen leidet auch schwer unter der Krise. Diese Woche hatte ich mehrere Stornierungen, weil einfach die Veranstaltungen der kommenden Monate gecancelt werden. Niemand benötigt zur Zeit Plakate und Bewerbungen für Events und Veranstaltungen etc.

Doch ein ordentlicher Schaden für mich. Zum Glück hab ich auch „traditionellere“ Kunden wie eine Klosterabtei für die ich jetzt mehr Zeit aufwenden kann. Wird schon werden. Im Sommer folgt wieder eine Buchgestaltung, auch ein eher sicheres Projekt.

Zuhause ein Hauch Normalität: Hausübungen sind immer noch nicht der Renner.

Infoblatt zu den Schulschließungen kommende Woche. Bin gespannt wie das dann läuft.

Ein wenig Farbe sind die Blumen in der Küche.

Aus pragmatischen Gründen und auch ein wenig dem Fernweh zu dienen, gibt es Nudeln mit Fleischsugo.

Wie immer äußerst fantastisch von Frl. S. gezaubert. Wobei ich trotz des wunderbaren Geschmacks doch gerne auch wieder das Original in Bologna essen würde, wie vor zwei Jahren. Hoffentlich ist es bald wieder möglich.

Ich wünsche Euch allen viel Energie und Gesundheit in diesen äußerst holprigen Tagen. Wird schon werden, nur nicht verzagen 🙂

Weitere 12er dann wieder hier.

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12 von 12 – 1/20

Der erste Zwölfer im Jahr 2020 war ein feiner Sonntag.

Ich musste zwar tatsächlich am Vormittag noch schnell in meinem Büro eine Präsentation für die kommende Woche vorbereiten, aber die Familie ist während der schnellen Arbeit schon angereist und im Hofgarten gelandet.

Dort verbrachten wir eine feine Zeit zum Schlendern und Natur genießen. Spannend dort sind immer die Schachspieler am Sonntag.

Der Park hat viele, fast märchenhafte Bäume. Dieser hier ist besonders toll.

Deswegen darf er auch aus einer weiteren Perspektive zu den 12ern. Für das Bubele herrscht dort allerdings Kletterverbot.
Der kleine See ist zugefroren und manch Wagemutige trauen sich dort spazieren zu gehen.
Nach der vielen frischen Luft ist ein guter Kuchen angesagt,
den wir zuhause mit einem guten Kaffee genießen.
Später läuft noch die Paw Patrol am Tablet.
Die „Echten“ haben deswegen wohl einen etwas mürrischen Blick, weil mit ihnen (noch) nicht gespielt wird.
Das Abendessen: Belegtes Brot für das Bubele, weil er die Blechpizza nicht mag.
Ich dekoriere sie dafür mit ein wenig Zusatzscharf.
Es folgt am Abend eine Gute-Nacht-Geschichte.
Der Sockenpartnerlook, bevor es ab ins Bett geht.

Das wärs, das Jahr ist gut gestartet. Ich wünsche Euch allen eine feine Zeit und Danke fürs Anschauen 😉

Alle anderen wieder hier bei Caro.

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Verhältnismäßig

Um den Konsum unnötiger (aber mental wichtiger) Knabbereien und Süßigkeiten im neuen Jahr unverändert fortzuführen, empfehle ich die Dosis ca. sechs Wochen vor dem Jahreswechsel signifikant ansteigen zu lassen, um die „Ergänzungsnahrung“ als Neujahrsvorsatz wieder auf den regulären Umsatz zu drosseln.

Auf diese Art hat jeder gewonnen: Der Körper hat seine gewohnte Salz-Zucker-Fett-Dosis mit zusätzlichen Vorweihnachtskick und der Geist sowohl den gewohnten Psycho-Trost, als auch den Erfolg eines gelungenen Neujahrsvorsatzes.

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Wie in den 00ern

Die 10er Jahre sind in wenigen Tagen Geschichte, 2020 steht bevor. Völlig irr, wie dieses Jahrzehnt vorbeigehuscht ist. Wie meine 12er zeigen ist immer weniger Platz für den eigenen Blog auch auf dieser Seite hier.

Wie gerne würde ich wieder ein wenig mehr schreiben, ein wenig mehr Bloggen. Bloggen im „klassischen“ Sinne. Ich fand diese Zeit schon ganz wunderbar und es ist schade, dass es nur mehr ganz, ganz wenige Blogger aus dieser Zeit gibt, die auch ihre Art beibehalten haben.

Was wäre, wenn man täglich etwas schreiben würde? So richtig konsequent. Nicht viel aber ein klein wenig seinen Tag Revue passieren lassen.

Wie ich gerade gesehen habe, war ich Anfang 2018 ganz fleißig und habe jeden Tag was geschrieben. Ist auch spannend, dies jetzt zu lesen. Leider hört die Geschichte irgendwann auch. Tja. Wieder starten?

Natürlich nicht das ganz Private; das hat in der anonymen Öffentlichkeit wohl nix verloren, aber trotzdem so viel Privat, wie möglich, sonst ist es uninteressant. Ein spannender Blog ist ganz viel Illustrierte: Ein wenig Skandal, Tragödie, die kleinen Freuden des Lebens. Das Auf und Ab voyeuristisch und anonym begleitet. Ab und an ein aufmunternder oder teilhabender Kommentar. So in etwa.

Der Blogger als stille Rampensau, der sein Leben offenbart. Ganz heimlich aber trotzdem der ganzen Welt.

Es ist noch zu früh für Neujahrsvorsätze, aber wär das was?