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12 von 12 – 10/20

Der 12. ist ein Montag bei grauem Wetter. Montags hab ich den kurzen Arbeitstag, weil Frl. S. den ganzen Tag arbeitet und ich die Kinderbande Mittags abhole.

Vormittags muss ich noch überlegen, wo auf diesem Z-Falz Folder welche Inhalte hinkommen und wo die Vorderseite dann ist.
Mittags große Präsentation des Ischgl-Berichts zum Corona Ausbruch Anfang März.
Langsam kommt der Hunger, während ich das Geschehen verfolge. Das Hühnchen von gestern schmeckt auch aufgewärmt ganz wunderbar. Rasch muss ich dann aufbrechen die Kinder abholen.
Zuhause folgt die Hausübung: Die ersten Buchstaben des Erstklasslers…

….und die routinierten Leseübungen der Viertklässlerin.
Zur Belohnung geht es eine Runde Radfahren.
Das Wetter ist grau und wirklich warm ist es auch nicht. Die Berge sind schon leicht angezuckert. Nach ein paar schnellen Runden geht es wieder nach Hause.
Am langen Montag darf Herr S. für den kulinarischen Genuss am Abend sorgen. Auf der Jagd nach Lebensmitteln hüpfen ein Backfisch und „Kleinigkeiten“ in den Jagdbeutel. Großes Kochen geht anders, aber das Hühnchen von Bild Nummer drei ist mein Sonntagswerk, so gesehen darf der Montag ein wenig schmaler sein.
Der junge Mann geht später ebenfalls noch ein wenig shoppen auf der Insel.
Die Bergmenschen sind der Meinung zu einem richtigen Backfisch gehört ein passendes Nordbier. In diesem Fall haben wir noch ein Jever gefunden.
Die Kinder verschwinden im Bett und als kleine Schleckerei gibt es noch eine Schoki…
…während dazu im TV eine Folge „graue Anatomie“ plätschert. Tja, ein Tag wie ein Montag einfach.

Soweit zum 12er im Oktober. Alles anderen wie gewohnt hier.

Alles Gute und bis bald 😉

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12 von 12 – 9/20

Es ist September, die Monate sind ins Land gezogen, es wird in der Früh langsam wieder frischer. Eine feine Zeit.

Zeit auch endlich wieder hier den Tag zu zeigen. Es war ein spannender Tag. Wir sind in ein geheimnisvolles Kloster und haben dort wunderbare Dinge entdeckt.

Der Morgen beginnt mit ein wenig Bildungs-Lektüre und Handysurfen der jungen Dame.
Im Kloster angekommen, besuchen wir als erstes die Stiftskirche, in der kurz davor noch eine Hochzeit war.
Der „Salvator Mundi“, eine Mischung aus mittelalterlichem und renaissance Gemälde, wie wir fachkundig erklärt bekommen.
Das Licht zeichnet tolle Stimmungen in die Kirche.
Die Totale aus der Perspektive des Altars.
Der Weg führt uns in die Stiftsbibliothek.
Bücher, Bücher, Bücher…….
Neben alten Inkunabel-Drucken, dürfen wir auch noch ältere, handgeschriebene Bücher sehen.
Die gezeichneten Miniaturen sind beeindruckend.
Der Weg führt uns ins Archiv, wo alte Urkunden warten.
Einige dürfen wir sogar ansehen und wir bekommen erzählt, was diese Urkunden besiegeln.
Wir erfahren päpstliche Siegel sind aus Blei gegossen, alle anderen sind aus Wachs. Hier die Päpstlichen.
Weiter geht es durch die Gänge Richtung Museum.
Auch hier sehen wir wunderbare Dinge und werden auch sehr kritisch beobachtet.
Bei Oma und Opa haben wir uns guten Kuchen und Kaffee verdient.
Der Opa wagt eine Partie Fressschach gegen die junge Dame. Mutig.
Die Schatten werden länger, Zeit nach Hause zu fahren.
Daheim fallen alle müde ins Bett; noch ein erfrischendes Cola und wenig später endet der Tag auch für mich.

Gut, es waren mehr als 12 Bilder, der Tag hat auch mehr geboten, als ein „normaler“ Tag.

Mehr Bilder wie immer bei Caro 😉

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12 von 12 – 5/20

Die strenge Quarantäne und die örtlichen Ausgangsbeschränkungen sind zum Glück vorbei, das Leben ist trotzdem noch etwas unrund.

Die Arbeit pendelt zwischen Home-Office und „echtem“ Office. Heute ist ein Tag, an dem ich ins Büro fahren werde. Es geht also früh los.

Nach einem voreiligen Klick heißt es warten. Nach langer Zeit ohne großen Bürorechner ist doch das eine oder andere Update nötig.

Wieder warten für den Upload. Dieses Mal geht es etwas schneller. Den Tag verbringe ich heute sehr viel am Rechner. Ist leider so.

Zuhause wird fleißig gespielt. Da Schule und Kindergarten noch nicht laufen, sind die Spielsachen inzwischen sehr intensiv bespielt. Zeit, dass wieder alles anläuft. Kommende Woche ist es dann soweit: Schulen und Kindergarten machen wieder auf. Juhui.

Die heimische Maskennäherei läuft auch noch auf Hochtouren. Mein Lieblingsmotiv ist schon die Dackelmaske. 😉

Kühle Belohnung: Ein Eis. Die Truhe muss immer gut gefüllt sein, man weiß ja nie.

Animal Crossing ist immer noch unsere Parallelwelt in bunt. Wir haben inzwischen die Insel gewechselt und Frl. S ist Inselsprecherin. Die ganze Familie ist wieder mit dabei nur ich bin nicht auf der Insel. Irgendwie Schade, schon ein cooles Spiel aber ich schaue immer gerne zu.

Blechpizza am Abend. In der Corona-Quarantäne mussten wir einen anderen Blechpizzateig kaufen und der ist immens viel besser als der bisherige. Gut, wir bleiben jetzt dabei.

Abends nochmal Nachrichten lesen. Es wird ja langsam. Nur die Grenze nach Italien ist noch auf unabsehbare Zeit geschlossen. Sehr Schade, dann fahren wir einfach nach Bayern zum Weißwurstessen.

Soweit der aktuelle Stand, alle weiteren wieder hier.

Alles Gute und bleibt Gesund.

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12 von 12 – 3/20

Wer hätte vor einem Monat mit so einem radikalen Einschnitt in unser Leben gerechnet? Innerhalb der letzten Tage hat es bei uns in Österreich ordentlich gerumpelt. In Tirol lebend, sind wir durch Tourismus und die Nähe zu Italien auch der Österreichische Corona-Hotspot geworden. Na toll.

Tja, diese Möbelgruppe werden wir wohl eher nicht bestellen. Der Name ist zur Zeit nicht so prickelnd.

Der Tag beginnt wie die meisten letzten Tage mit einem Blick auf die Zahlen. Es wird nicht besser. Noch.

Auch im Büro läuft neben der Arbeit der Live-Ticker und die Streams der zahlreichen Pressekonferenzen.

Mittags gehe ich weder zum Systemitaliener nebenan, noch in die nahe Bäckerei zum Essen. Muss nicht sein. Dafür gibt es Mittags Milka Naps und Manner, meine Kaffeeschleckereien.

Die Pressekonferenz ist interessant, da es um die Schließung der Schulen kommende Woche geht. Wir haben das dann recht schnell organisiert, die Arbeitgeber kommen uns sehr entgegen und mit meinem Arbeitszeitmodell bin ich sowieso sehr flexibel.

Beeindruckend auch die Abstürze auf den Finanzmärkten.

Mein Nachmittagsladen leidet auch schwer unter der Krise. Diese Woche hatte ich mehrere Stornierungen, weil einfach die Veranstaltungen der kommenden Monate gecancelt werden. Niemand benötigt zur Zeit Plakate und Bewerbungen für Events und Veranstaltungen etc.

Doch ein ordentlicher Schaden für mich. Zum Glück hab ich auch „traditionellere“ Kunden wie eine Klosterabtei für die ich jetzt mehr Zeit aufwenden kann. Wird schon werden. Im Sommer folgt wieder eine Buchgestaltung, auch ein eher sicheres Projekt.

Zuhause ein Hauch Normalität: Hausübungen sind immer noch nicht der Renner.

Infoblatt zu den Schulschließungen kommende Woche. Bin gespannt wie das dann läuft.

Ein wenig Farbe sind die Blumen in der Küche.

Aus pragmatischen Gründen und auch ein wenig dem Fernweh zu dienen, gibt es Nudeln mit Fleischsugo.

Wie immer äußerst fantastisch von Frl. S. gezaubert. Wobei ich trotz des wunderbaren Geschmacks doch gerne auch wieder das Original in Bologna essen würde, wie vor zwei Jahren. Hoffentlich ist es bald wieder möglich.

Ich wünsche Euch allen viel Energie und Gesundheit in diesen äußerst holprigen Tagen. Wird schon werden, nur nicht verzagen 🙂

Weitere 12er dann wieder hier.

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12 von 12 – 1/20

Der erste Zwölfer im Jahr 2020 war ein feiner Sonntag.

Ich musste zwar tatsächlich am Vormittag noch schnell in meinem Büro eine Präsentation für die kommende Woche vorbereiten, aber die Familie ist während der schnellen Arbeit schon angereist und im Hofgarten gelandet.

Dort verbrachten wir eine feine Zeit zum Schlendern und Natur genießen. Spannend dort sind immer die Schachspieler am Sonntag.

Der Park hat viele, fast märchenhafte Bäume. Dieser hier ist besonders toll.

Deswegen darf er auch aus einer weiteren Perspektive zu den 12ern. Für das Bubele herrscht dort allerdings Kletterverbot.
Der kleine See ist zugefroren und manch Wagemutige trauen sich dort spazieren zu gehen.
Nach der vielen frischen Luft ist ein guter Kuchen angesagt,
den wir zuhause mit einem guten Kaffee genießen.
Später läuft noch die Paw Patrol am Tablet.
Die „Echten“ haben deswegen wohl einen etwas mürrischen Blick, weil mit ihnen (noch) nicht gespielt wird.
Das Abendessen: Belegtes Brot für das Bubele, weil er die Blechpizza nicht mag.
Ich dekoriere sie dafür mit ein wenig Zusatzscharf.
Es folgt am Abend eine Gute-Nacht-Geschichte.
Der Sockenpartnerlook, bevor es ab ins Bett geht.

Das wärs, das Jahr ist gut gestartet. Ich wünsche Euch allen eine feine Zeit und Danke fürs Anschauen 😉

Alle anderen wieder hier bei Caro.

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Verhältnismäßig

Um den Konsum unnötiger (aber mental wichtiger) Knabbereien und Süßigkeiten im neuen Jahr unverändert fortzuführen, empfehle ich die Dosis ca. sechs Wochen vor dem Jahreswechsel signifikant ansteigen zu lassen, um die „Ergänzungsnahrung“ als Neujahrsvorsatz wieder auf den regulären Umsatz zu drosseln.

Auf diese Art hat jeder gewonnen: Der Körper hat seine gewohnte Salz-Zucker-Fett-Dosis mit zusätzlichen Vorweihnachtskick und der Geist sowohl den gewohnten Psycho-Trost, als auch den Erfolg eines gelungenen Neujahrsvorsatzes.

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Wie in den 00ern

Die 10er Jahre sind in wenigen Tagen Geschichte, 2020 steht bevor. Völlig irr, wie dieses Jahrzehnt vorbeigehuscht ist. Wie meine 12er zeigen ist immer weniger Platz für den eigenen Blog auch auf dieser Seite hier.

Wie gerne würde ich wieder ein wenig mehr schreiben, ein wenig mehr Bloggen. Bloggen im „klassischen“ Sinne. Ich fand diese Zeit schon ganz wunderbar und es ist schade, dass es nur mehr ganz, ganz wenige Blogger aus dieser Zeit gibt, die auch ihre Art beibehalten haben.

Was wäre, wenn man täglich etwas schreiben würde? So richtig konsequent. Nicht viel aber ein klein wenig seinen Tag Revue passieren lassen.

Wie ich gerade gesehen habe, war ich Anfang 2018 ganz fleißig und habe jeden Tag was geschrieben. Ist auch spannend, dies jetzt zu lesen. Leider hört die Geschichte irgendwann auch. Tja. Wieder starten?

Natürlich nicht das ganz Private; das hat in der anonymen Öffentlichkeit wohl nix verloren, aber trotzdem so viel Privat, wie möglich, sonst ist es uninteressant. Ein spannender Blog ist ganz viel Illustrierte: Ein wenig Skandal, Tragödie, die kleinen Freuden des Lebens. Das Auf und Ab voyeuristisch und anonym begleitet. Ab und an ein aufmunternder oder teilhabender Kommentar. So in etwa.

Der Blogger als stille Rampensau, der sein Leben offenbart. Ganz heimlich aber trotzdem der ganzen Welt.

Es ist noch zu früh für Neujahrsvorsätze, aber wär das was?

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12 von 12 – 12/19

Der letzte Zwölfer in diesem Jahr, dieses Mal bin ich wieder mit dabei. 😉

Von unserem neuen Autolein hab ich bereits erzählt; hier noch das Bild dazu. Zum Glück ist hier ein SW-Foto egal, da der Wagen in Langweilersilber ist. Tja.

Am Weg nach oben. Trotz winterlichem Winter mit sommerlichem Schuhwerk unterwegs, da die Fahrt von Tiefgarage zu Tiefgarage führt. Dekadenter Luxus.

Irgendwie mal die übernächste Woche musikalisch anteasern.

…und dann fällt, wie passend, doch tatsächlich noch ein wenig Schnee. (der gleich schnell wieder verschwunden ist, wie er aus den Wolken fiel)

Im Büro liegen noch ein paar Buttons, die abgeholt werden müssen. Das ganze Büro sieht noch nach viel Arbeit aus, wobei schon alles langsam im Endspurt ist.

Auch die Rechnerlein, werden dann bald in die Weihnachtspause gehen.

Einer der neuen Druck von heuer liegt noch am Tisch.

Später nochmal ins andere Büro. Es gibt sogar Kaffee von der Chefin. Wieder Luxus. Kaffee mit Untertasse und Merci im Büro. Wow.

Abends wird es wieder rustikaler: Ein rascher Glühwein und Punsch nach einer letzten Sitzung des Jahres mit ein paar Arbeitskollegen.

Zuhause war das Essen bereits am Tisch. Auf mich warten Asianudeln mit lecker Curry-Hühnchen.

Das Sofa wartet schon sehnsüchtig auf mich…..

….davor aber noch das 12. Türchen beim LEGO-Adventskalender öffnen.

Ich wünsche Euch noch eine feine Adventzeit. Alle anderen 12er sind wieder hier bei Caro.

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Kann ich das noch?

Jetzt muss ich doch tatsächlich probieren hier ein paar Zeilen zu schreiben. Ob ich den das noch kann? Schade, dass ich die 12v12 nicht mehr schaffe. Unglaublich, aber die Fotos habe ich immer brav gemacht, nur der Upload hier war zu viel des Guten.

Es scheint zu klappen, die Tastatur klemmt noch nicht. Bisher. Weihnachten steht vor der Tür, das Jahr ist bald zu Ende. Langsam, ganz langsam wird auch die Arbeit etwas weniger. Die Tage sind trotzdem sehr voll.

Viel ist passiert in den letzten Wochen (Monaten). Via Apple-Pay zahle ich die Gasfüllung des Autos am Heimweg von der Arbeit. Der genaue Leser sieht, ich bin mutig und zahle via Handy. Bemerkt, wir haben unseren kleinen blauen Flitzer verkauft und fahren nun etwas geräumiger, dafür mit Gas und ich pendel nicht mehr mit dem Zug, sondern mit dem Auto. Für die Umwelt ein Schritt nach hinten, für mein Zeitmanagement ein Schritt nach vorne.

So, jetzt aber Schluss, sonst könnte man noch der Meinung sein, ich würde hier mehr schreiben.