Archiv des Autors: Herr S.

Binge Watching

Ok, richtige „Komaglotzer“ sind wir nicht, aber wenn uns eine Serie gefangen hat, dann ordentlich. Zur Zeit ist es wieder soweit und wir sind von Prison Break gefangen (welch Wortspiel). Bis zur Mitte von Staffel eins sind wir schon gekommen, täglich kommen zwei Folgen dazu. Bis zum Ende der 90 Folgen in fünf Staffeln werden wir also noch ordentlich zu tun haben.

Gut, einer der Neujahrsvorsätze (das mit dem TV) ist damit vorerst verschoben, aber es fällt ja nicht unter die Kategorie: „Sinnlos plätschern lassen“, sondern gezielte Unterhaltung.

Begonnen hat es bei uns mit Mad Men vorletztes Jahr und letztes Jahr Homeland. Einige andere haben wir auch gesehen, aber diese waren doch so spannend und unterhaltsam, dass die Bezeichnung Binge Watching zutrifft und ich sie gut in Erinnerunge behalten habe.

Ich, der ich früher nie, nie, nie Serien geschaut habe!!
Heute Abend geht es dann mit Folge 12 und 13 weiter. Juhui……

Bereits um sieben im Büro zu sein ist schon eine Art seelische Vollkatastrophe: Es ist zappenduster und die Anfangsmotivation ist in dieser Dunkelheit nur sehr schwer zu finden. Der Blick aus dem Fenster, ein Blick ins Nichts. Da ist nix, außer dem hell beleuchteten, leeren Büro. Sehr unmotivierend.

Trotzdem einen guten Wochenstart, wird schon werden…….. 😉

Woche 1.18 im Rückblick

Der letzte Ferientag, leider. Es waren wunderbare drei Wochen, eigentlich nur zwei wunderbare Wochen, die erste Woche war voll Schrecken, Überraschung, Unsicherheit. Der Unfall von Frl. S. hat uns ordentlich erschreckt, zum Glück ist alles gut ausgegangen.

Woche eins ist passé

Ups, eigentlich wollte ich nur über die vergangene Woche schreiben. Ich habe es tatsächlich geschafft täglich etwas zu posten, wenn auch manchmal nur ein Foto mit erweiterter Bildunterschrift. Voll Blog-Retro in Zeiten von Instagram, aber das ist mir Wurscht. Liebe Leser, tut mir leid, da müsst ihr zur Zeit durch.

Wir haben die Woche fleißig nichts getan. Manchmal ist uns ein wenig das Dach auf den Kopf gefallen, dann sind wir schnell raus in die Natur. Wir sind Rutschblattl gefahren, haben sämtliche Einkaufszentren der Umgebung durchbummelt, haben uns bei Oma und Opa verwöhnen lassen. Heute bin ich sogar in mein Büro, um vor dem ersten Arbeitstag nach den Ferien noch ein wenig aufzuräumen. Das kleine Fräulein war dabei, hat fleißig ihre Ferienhausübung, ein paar Zeilen mit Silben und Wörtern, geschrieben und mir beim Turboaufräumen geholfen.

Morgen geht es also wieder los. Auf den Nachmittag freue ich mich, der Vormittag muss einfach sein. Ist so. Weniger Stunden wären hier einfach mehr, doch dass ist eine andere Geschichte, die sich vielleicht im Laufe des Jahres ergibt.

Die Neujahrsvorsätze

Was wurde aus den heimlichen Neujahrsvorsätzen diese Woche? Tja, gelesen habe ich nix, rein gar nix. Alles Bücher liegen unverändert unter ihrer Staubschicht. Das Technikspielzeug wurde auch zu wenig bespielt. Einziger Kleinerfolg: Die Knabbereien sind inzwischen aufgebraucht und ich war willensstark genug, beim Discounter keine neuen Knabbereien zu kaufen. Das ist ein großer Erfolg!
Heute gab es noch einen kleinen Kampf gegen den Papierberg, der auch schon recht gewuchert war. Er ist noch nicht ganz weg, aber deutlich reduziert.

Alles in allem eine gute Woche. Nicht zu entusiastisch, das wäre unglaubwürdig, aber immerhin ambitioniert und mit einigem Spielraum nach oben. Das wird noch.
Ich wünsche Euch noch einen feinen Sonntag, einen spannenden Tatort mit dem letzten Auftritt von Kopper und morgen einen guten Wochenstart.

bei Oma und Opa

Die Besuche bei Oma und Opa sind schon eingespielte Routine. Die Kinder laufen rein und sind „zuhause“. Das zu wissen ist so fein. Sie fühlen sich wohl und für Oma und Opa sind solche Nachmittage full-time jobs fast ohne Pause, doch ich denke es gefällt ihnen mit den Enkeln zu spielen.

Allein wenn der kleine Mann quer durch die Wohnung OOOOOOpiiiiiiii brüllt ist das nur allzu süß. Wir Großen werden durch lecker Mittagessen, Nachmittagsjause und Kaffee gemästet und für mich werden die Besuche immer mehr eine kleine Zeitreise zu meinen eigenen alten Spielsachen, die für die Kinder vom Dachboden in die Wohnung wandern.

Diese Phase der Kindheit ist so wertvoll, da auch sie allzu schnell vergehen wird: Wenn die Enkeln mit so viel Freude zu den Großeltern fahren und dort ganz wild spielen. Bald schon sind sie wohl zu cool, um mit Oma und Opa zu spielen.

Das Foto zeigt den Rodelhang hinter dem Oma-Opa-Haus auf dem ich in meiner wilden Jugend rauf- und runtergesaust bin.

Money, money, money……..

Shopping

Als die junge Dame letzten Sommer das erste Mal ihr eigenes erspartes Geld ausgeben wollte, kaufte sie zu meiner großen Überraschung Stifte und Farben, damit sie mit der Oma was malen kann. Eine Anschaffung mit nachhaltiger Wirkung. Hätte ich mir so nicht erwartet.

Heute waren wir wieder shoppen und dann wurde eher den Erwartungen nach geshoppt: Das geplante Budget von 2 Euro wurde, nach einem kritischen Blick in die Geldtasche, spontan verdoppelt und in Süßigkeiten investiert. Auch gut, jeder macht mal Impulskäufe, das gehört dazu und ist voll in Ordnung. Möge der jungen Dame die Schleckerei schmecken.

Ein Kaffeepäuschen zur Entscheidung, welche Brille künftig auf Frl. S. Nase landen soll. Mit den im Brillenladen gemachten Fotos und einer raschen WhatsApp-Umfrage bei der Familie, fiel die Entscheidung dann recht leicht.

Im Schwung….

Der zweite Tag im Jahr und leider schon im Büro. Nutzt nix, muss schnell ein Heftchen fertig machen, dass in den Druck muss. Da nutze ich den Neujahrsmotivationsschwung gleich um eine weitere Baustelle zu eröffnen.

Das Thema Neujahrsvorsätze ist zwar noch nicht ganz abgehandelt, da fehlen noch die Themen SUB (=Stapel ungelesener Bücher) und persönliche Gesundheit (d.h. alle relevanten Ärzte zur Vorsorge abklappern, da ich schon in dem Alter bin, wo so etwas wichtig wird und ich letztes Jahr diese Mission nicht und nicht geschafft habe). Doch dazu ein anderes Mal mehr.

Doch schon jetzt, da gerade im Büro sitzend, kommt mir folgendes Thema in den Kopf: Ein Phänomen, dass alle Blogger regelmäßig überkommt, die Wahl eines Templates. Irgendwann hat man genug von seinem Erscheinungsbild und möchte ausrümpeln, neu streichen, renovieren oder alles komplett neu bauen. Ich habe dieses wunderbare Template von Ellen und Manuel schon seit dem Beginn dieser Seite 2011. Mir gefällt mein Theme eigentlich sehr gut, auch noch nach sieben Jahren. Aber es ist einfach Zeit ein dezentes Facelifting zu machen. Ich hätte zum Beispiel die Fotos gerne wesentlich präsenter. Ach, es sind einfach ein paar Kleinigkeiten, die ich gerne anders hätte.

Bereits gegen Ende des letzten Jahres haben meine Renovierungsfinger gezuckt und das komplette Themebundle als Weihnachtsangebot von Ellen gekauft. Das nagelneue Theme Pukeko wäre zur Zeit mein Favorit und eventuell baue ich in der kommenden Zeit die Seite ein wenig um. Was meint Ihr? Oder lest ihr die Seite sowieso nur per RSS?

Der erste Tag im neuen Jahr

Neujahrskaffee

Der 1. Jänner 2018, das Neujahrskonzert plätschert dahin, duftender Kaffee steht neben mir, vor mir die Tasten des Klapprechners. Wunderbar.

Gestern ein Beitrag, heute ein Beitrag. Ui. Nach dem Jahresrückblick folgen logisch die Neujahrsvorsätze. Ich habe mir eine Liste gemacht, diese aber wieder sofort gelöscht. Das klappt nicht.

Trotzdem, ein wenig Vorsatz ist schon ok. Mein großes Thema ist Zeit und diese sinnvoll zu nutzen. Das war in den vergangenen Jahren etwas schwer. Schleichend hat alles immer mehr Zeit in Anspruch genommen: Nach unserem Umzug ist der tägliche Gesamtzeitaufwand zum Pendeln von ca. 20 Minuten zu ca. 60 Minuten angewachsen. Die Kinderbespaßung ist wunderbar, wird aber von Jahr zu Jahr aufwändiger und ist nicht wirklich Zeit für einen selbst.

Dies sind nur zwei Beispiele, die mir auf die Schnelle einfallen. Vergangenes Jahr hatten wir zwei wunderbare Wochenende zu zweit. Ganz wichtige Zeit. Ich hatte ein Abenteuerwochenende mit einem guten Freund, auch sehr wertvolle Zeit.

Ein wenig mehr die tägliche Zeit besser „besetzten“ und weniger laufen lassen. Nach einem vollen Tag braucht man „Kopf-aus-Zeit“. Vielleicht gelingt es mir diese ein wenig sinnvoller zu verbringen, als mit zufälliger TV-Berieselung am Abend.

So, der Kaffee ist leer, das Konzert plätschert weiter und die junge Dame wartet schon sehnsüchtig auf die Tänzerinnen. Ich wünsche Euch noch einen guten Jahresstart.

Silvesterparty

 

Danke 2017

So, jetzt ist 2017 gleich fertig. Danke 2017, Du warst im Grunde ein gutes Jahr. Ich war relativ brav mit meinen zwölf Beiträgen, obwohl ich zwei davon nur fotografiert, aber nicht veröffentlicht habe. Das kommt vielleicht noch. Ende des Jahres habe ich mir dann gedacht, ach, ich könnte schon auch mal wieder was schreiben hier. Aber erst 2018. Sonst war 2017 eine lange und große Pause auf dieser Seite.

Wir hatten 2017 keine Megaprojekte wie neues Kind, Hochzeit, Wohnung oder ähnliches aber dafür viele tolle kleinere Abenteuer.

Einige Highlights: Unser großes Mädchen ist seit September ein Schulkind. Wow. Mit Oma und Opa auf Kreuzfahrt, zur heißesten Zeit nach Italien, Geburtstagsgeschenk 1: Ein längeres Wochenende in London, Geburtstagsgeschenk 2: Nach Wien zu James Newton Howard. Ein Abenteuer und absolutes Highlight war natürlich auch die Alpenüberquerung über vier Pässe beim Ötztaler Mopedmarathon mit meinem kleinen 50ccm-Rollerchen. Das machen wir 2018 gleich nochmal.

Leider war 2017 nicht nur supertoll: Ende des Jahres rutscht Frl. S. aus, landet am Kopf und mit Operation und allem drum und dran leider sogar in der Klinik. Pünktlich am 24.12. ging es als frisch zusammengeschraubtes Christkindl wieder nach Hause.  Ein ordentlicher Rumpler in unserem sonst so ruhigen, unspektakulären Gesundheitsjahr. Zum Glück ist alles gut ausgegangen.

Soweit ein letztes Posting dieses Jahr. Ich bin schon gespannt, was 2018 bringen wird.

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares 2018 mit vielen erfüllten Träumen, Wünschen und Vorsätzen. Viel Glück, Gesundheit und immer einem Lächeln auf den Lippen.