Archiv des Autors: Herr S.

Woche 3.18 im Schnee

Der Schneefall der letzten Tage war wirklich beeindruckend und Rodel plus Rutschblatt hatten viel zu tun. Gestern mit viel frischem Schnee war das Rutschblattlfahren echt ein Superspaß für die Kindern.  In der Nacht gab es ordentlich Nachschlag, dass den Schneeräumern in Stadt und Land nicht so schnell langweilig sein wird.

Die letzte Woche hat sich ein wenig den Wochen des Vorjahres angeglichen, was nicht ganz in  meinem Sinn ist. Es geht leider erneut nicht ganz so viel weiter, wie ich eigentlich erhofft hätte. Das probieren wir diese Woche gleich nochmal mit etwas mehr Schwung.

Mit dem kleinen Mann war ich am Samstag im Baumarkt und wir haben Silikondichter plus allen Zubehör besorgt, um Türdichtungen und später auch die Waschbecken neu und sauber zu verfügen. Gut, „sauber“ benötigt wohl etwas Übung, die ich definitiv nicht habe. Zum Glück habe ich davor genügend Türstöcke zum Üben.

Am Freitag starten wir, vorausgesetzt der Schnee lässt es zu, zu einem Osttirolwochenende, die Arbeitswoche ist also verkürzt. Ich wünsche Euch deshalb schnell eine gute Woche und bis bald 😉

kleiner kulinarischer Italoabend

Im Hintergrund trällert Alexa leise Loretta Goggi und Adriano Celentano. Der Rotwein begleitet die superleckeren, selbstgebauten piadine con prosciutto crudo e mozzarella.
 So muss es sein: Einfach nur perfekt…

…und das ist soooo schnell und einfach gemacht. Fast schon ungerecht, dass so gutes Essen so einfach ist. Mahlzeit.

müde…..

Manchmal hat es selbst der Kaffee schwer zu helfen. Es ist Krankzeit und überall wird geschnieft und gehustet. Auch bei uns ist seit längerem die junge Dame einfach nicht fit und der kleine Mann seit wenigen Tagen am Anfangskränkeln. Frl. S. ist auch nicht 100% fit, so werden die Nächte sehr kurz.

Kurz nach eins das kleine Fräulein mit schlechtem Traum aufgewacht; später der junge Mann mit dem Bedürfnis nach einer Wärmflasche. Dazwischen immer wieder Aufwachen wegen Husten und andernen Kleinkramsereien.

Am Morgen der Herr S. sehr, sehr, sehr, sehr müde und der Kaffee hat kaum eine Chance das wieder gut zu machen. Zum Glück ist Wochenende. Sofafaulenzen, Skirennen gucken, nichts tun, erholen….

Irgendwann musste es so kommen…

…und der Lauf der Beiträge wurde unterbrochen. Nur ganz knapp habe ich es gestern nicht mehr geschafft und der Beitragsmarathon wurde nach Tag 16 unterbrochen. Der Tag war einfach zu lang und nach dem Kinobesuch abends war ich erst um kurz nach Mitternacht zuhause.

Alles dunkel, alles schläft. Gut kein Rechner aufklappen, das hat Zeit bis morgen. Ist auch ok so, läuft ja nix davon.

P.S.: Wir waren Star Wars. Es ist in diesem Film immer dunkel, was sehr doof ist, wenn man äußerst müde ist. Der Anfang war verwirrend, weil ich mich an der Vorfilm nicht erinnern konnte aber er war dann schon spannend. Wobei das Thema dann auch bald mal ausgelutscht ist.

Namenlose Gesichter

Schon eine eigenartige Welt: Zweimal am Tag sitzt man mit hunderten Menschen schweigend in einem Metallschlauch und rast durch die Landschaft. Man kennt keinen. Ganz wenige werden gegrüßt, weil man in der Früh immer an der gleichen Stelle am Bahnsteig neben ihnen auf die Metallröhre wartet.

Alle paar Tage, manchmal Wochen, trifft man ein bekanntest Gesicht. Ehemalige Schulkollegen oder Bekannte von früher, Nachbarn aus einer anderen Zeit. Man kennt sich, aber eigentlich auch wieder nicht. Erinnerungen. Redet ein paar Takte und verschwindet wieder in der grauen Menge der Menschen.

…und eigentlich ist man selber auch so eine graue Gestalt. Jeden Tag.

Ich sollte bunter werden!

Woche 2.18 im Fluß

Ich glaube gehört zu haben, dass es drei Wochen sind, bis eine Routine wirkliche Routine wird. Ich bin bei Woche zwei und meine Postingfrequenz als Vorsatz ist halbwegs gelaufen. Dieser Vorsatz war aber nicht „will-täglich-posten“ sondern „sollte-mehr-posten“, so gesehen bin ich übermotiviert. Auch gut.

Obwohl inzwischen die tägliche Arbeit wieder begonnen hat, finde ich noch ein wenig Zeit für anderes. Tja, es ist auch noch nicht allzu viel zu tun. Wir schreiben einfach weiter….

Ich spare mir heute sämtliche Selbstkritik sondern lobe mich innerlich, ein wenig zumindest. Hä? Lest diesen Beitrag von Barbara, wirklich sehr empfehlenswert.

Nur wer seine Nerven strapazieren möchte, sollte diesen Tee trinken. Keine Empfehlung! Eigentlich recht grauslig das Kräutergemisch.

Es ist noch kalt, die Rollersaison fern. Wenigstens ist es eine herzliche Kälte.

Ich wünsche Euch eine gute Woche.

Feuer am Berg

Erst als ich wieder ins Bett krabbeln möchte, sehe ich aus dem Schlafzimmerfenster den Feuerschein hoch über unserem Ort. Sofort bin ich hellwach. Wenige Minuten davor ist die Feuerwehr-Sirene zu hören gewesen. Nach kurzer Zeit sausen die Feuerwehren unserer und der Nachbargemeinde vorbei; Polizei und Rettung mit Notarzt folgen. Die Bergstraße hinauf sieht man die Blinkelichter in der Dämmerung des Morgens rasch hinauffahren. Ein Wirtschaftsgebäude ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt.

Wenige Stunden später ist der erste Aufruf in der Tauschbörsen-WhatsApp-Gruppe des Dorfes zu lesen: Kinderkleidung wird gesucht. Die Wohnung einer Familie ist stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Fast vor dem Nichts von einem Moment in den Nächsten.

Nachrichten dazu

12 von 12 – 1/18

Ja, ja, natürlich bin ich heuer wieder mit dabei. Mein 12er in 12 Bildern. Voila:
Ein Wochentag, daher ein früher Start aus den Federn.
Ein paar Gedanken zum Vortag sind während einem ersten Kaffee rasch gefunden.
Am Weg zum Bahnhof steht noch die Weihnachtskrippe.
Neues Jahr, neues Spiel für die Pause zwischendurch: Cosmic Express
Vor kurzem wiedergefunden: Ein nettes Paar Winterschuhe. Ein guter Fund.
Mittagspause beim Systemitaliener. Lecker war es trotzdem
Rasch ist der Nachmittag verflogen und die Rechnerlein dürfen mit Schlafehaube in den Wochenendschlaf.
Schneller, schwarzer Pendlerzug.
Zuhause werde ich von einer furchteinflößenden Nachwuchs-Hexe empfangen.
Das obligatorische Kaffeefoto, diesmal erst am späten Nachmittag.
Abends geht es erneut in die große Stadt zu einem Treffen in einem sehr kultigen Traditionsgasthaus. Lecker wars.
Schnell verfliegt der Abend und die nächsten Folgen von prison break warten schon.

Das wars. Danke fürs anschauen und viele, viele weitere 12er immer hier. 

Im Grunde war ich heute beim Zahnarzt und hätte auch einen längeren Beitrag dazu verfasst. Da er aber leider komplett langweilig geworden ist, poste ich nur dieses Bild meiner zitternden Füße und nicht die gelangweilten Worte.

P.S.: Alles gut!

Eines der großen Highlights in meinem Ladenbüro: Der Blick an meinem Schreibtisch sitzend Richtung sehr hohe Berge. Gibts nur bei uns so. Zum Glück habe ich die Oberlichten nicht, wie am Anfang mal geplant, zugeklebt.