Archiv der Kategorie: Im Leben

Spanische Kekse

spanische-Kekse-1

Bereits letztes Jahr haben wir von meinem Bruder ein kleines Blechkistchen aus Venedig, gefüllt mit unglaublich leckeren Cantuccini als Mitbringsel bekommen.
Und auch jetzt erging es uns äußerst gut, weil meine Eltern ein Kistchen aus Spanien mitbrachten.

spanische-Kekse-3Ihre Mittelmeerkreuzfahrt führte sie nach Barcelona und neben der Postkarte und vielen Mitbringseln für die kleine Dame und den jungen Herren war dieses, mit lecker Backwaren gefüllte Kistchen, eine kleine Hauptattraktion.

Auf dem Rückweg besuchten sie noch die Weltausstellung in Mailand und sie brachten eine Menge Geschichten und Erlebnisse mit, die wir letzten Sonntag bei einem guten Oma-Mittagessen erfuhren.

Ich finde es unglaublich spannend und toll, wir die beiden lebhaften Pensionisten die Welt bereisen und kaum zuhause sind. Wenn ich irgendwann in 40 Jahren in Pension gehe, möchte ich mindestens ebenso aktiv sein und meinen Kindern auch viele Geschichten und den Enkeln tolle Mitbringsel mitnehmen.

spanische-Kekse-2

Entzugserscheinungen

EntzugserscheinungenLetzte Woche war gesundheitlich eine bescheidener Zeitraum: Nachdem der Rest der Family wieder halbwegs fit war, konnte ich mich den Viren unterwerfen. Das Dumme war nur, dass letzte Woche leider wirklich viel zu tun war und ich eigentlich keine Zeit hatte krank zu sein. Aber es nutzt nix, manchmal muss man einfach sich selbst gegenüber ein wenig raubbauen.

Es gab also nur Tee und keinen Kaffee. Am Dienstag, Mittwoch und am Donnerstag. Am Donnerstag nachmittag hatte ich den dritten Tag in Folge Kopfschmerzen, die am Vormittag leicht begonnen und sich bis zum Nachmittag jeweils, sehr unangenehm gesteigert haben.

Nach einer kurzen Recherche war der Zusammenhang Kaffeeentzug und Kopfweh als mögliche Ursache gefunden. Und siehe da: Nach einem Espresso dauerte es etwa eine halbe Stunde und ich war fast wieder fit. Hatte zumindest genug Energie die Tagesaufgaben zu beenden und und die Kopfschmerzen waren auch nur mehr leicht brummend.

Vielleicht ein Zufall, vielleicht auch nicht. Ich war zumindest über mich und mein Verhältnis zum schwarzen Warmgetränk erschrocken und werde meinen Kaffeekonsum künftig wohl mehr beschränken.

Ein kleiner Schritt in den Verzicht habe ich bereits gemacht: Seit letzter Woche ist kein Zucker mehr in meinem Kaffee. Passt gut und schmeckt auch so.

P.S.: Das Foto zeigt den Kaffee, der gerade neben mir steht und langsam erkaltet.

Jojo-Virus

(null)

Bislang verliefen meine Krankheiten immer nach dem gleichen Schema: Mir geht es schlecht, kurze Zeit darauf richtig schlecht. Ich gehe nach Hause und lege mich hin. Mir geht es noch zirka einen Tag ordentlich schlecht und dann ist alles wieder gut. Soweit die Theorie.

Dieses Mal ist das Ganze leider in einem anderen Rhythmus: Mit ging es schlecht, dann am nächsten Tag so richtig schlecht. Gestern ging es wieder besser und laut dem Lauf meiner üblichen Erkältungen wäre das der Beginn vom Ende gewesen und spätestens heute sollte ich wieder Bäume ausreißen. Denkste: Heute im Laufe des Tages hat es mich gesundheitlich um 48 Stunden zurück geworfen.

Während ich diese Zeilen tipsle liege ich gerade dick in Decken eingewickelt am Sofa. Würde ich nicht horizontal schreiben, würde ich schwankend und mit leichtem Schwindel und deutlichem Jammern durch die Wohnung zirkeln.

Das Neocitran für heute ist also wieder fix gebucht und Paracodin ist mit Abstand das ekelerregendste Stück Hustensaft aus dem pharmazeutischen Repertoire. Pfui, das hat mir der Arzt sicher mit Absicht verschrieben.

Na dann, auf eine weitere Husten-, Schnupfen-, Kopfau- und Doofnacht.

Lange, lange ist es her – Ein Vergleich mit sehr viel früher

Für Jahresrückblicke ist es am 20. Jänner schon viel zu spät, aber einen interessanten Vergleich will ich versuchen. Bei der lieben Shanee habe ich ein tolles Stöckchen gefunden und sofort an mich gerissen: „Ein Vergleich mit sehr viel früher.“

Ich schnapp mir auch das gleiche Jahr nämlich 2014 und zehn Jahre davor 2004. Beide Jahre sind unglaublich spannend und haben viele Weichen gestellt. Ich erweitere das Ganze sogar um eine weitere Dekade, nämlich 1994, auch ein Jahr, in dem viel passiert ist. Weiterlesen

Im neuen Jahr …

KekslenZwischen Arbeit und Privat, ganz in der Früh, ist die Zeit für hier. Die Ferien waren voll mit Leben. Wir sind fast 2000 Kilometer im Auto gesessen. Osttirol, Wien, Salzburg; Immer bei netten Freunden oder Familie. Sehr viel Zeit unterwegs und fast zu wenig Zeit zuhause. Es war toll aber auch ein wenig anstrengend und vielleicht gibt es nächstes Jahr ein wenig mehr zuhause.

Die Arbeitswelt ist seit gestern wieder da. Das ist gut und schlecht. Gut, weil es mir Spaß machte wieder nette Sachen zu gestalten, schlecht, weil ich dadurch wieder täglich zehn Stunden weniger bei der Familie bin. Die Ferien waren einfach eine tolle Familienzeit.

Was hat sich letztes Jahr getan, was passiert heuer? Letztes Jahr ist der Zwergpriat geboren, wir sind jetzt eine komplette Familie mit Mama, Papa, junger Dame und Zwergknopf. Wir haben unsere eigene Wohnung bezogen, was sehr toll ist, aber auch viel Kopfschmerzen bereitet hat, die noch nicht ganz ausgestanden sind.

Dieses Jahr wird ruhiger werden, wir werden hoffentlich wieder einen feinen Urlaub zu unseren südlichen Nachbarn machen und gegen Ende des Jahres bei dem Familienzeugs den Deckel drauf machen. Die Kopfschmerzen der Wohnung werden hoffentlich verheilen und wir werden endgültig landen.

Der große Arbeitsvorsatz lautet bessere Zeiteinteilung und einfach auch Nein zu sagen. Projekte, die in einer schlechten Zeit-Gewinn Relation stehen nicht annehmen! Nicht weil ich es mir so toll leisten kann, sondern weil ich sonst nie dorthin kommen, wo ich sein will.

Und die Seite hier? Tja, ich habe gerade wieder einen längeren Artikel geschrieben. Ein wenig Zeit werde ich wohl auch in diesem Jahr finden für die feine virtuelle Welt, die ich so gerne belese und deren Bewohner ich so gerne besuche. In diesem Sinne: Prosit 2015!

Pieps

Einfach mal einen leisen Piepser, damit man sieht, es gibt mich noch auch außerhalb von 12 von 12.

Ich muss mir mal ein kleines Zeitfenster für hier schaffen. Geht ja gar nicht so weiter ohne hier regelmäßig was zu tippseln.

Guten Morgen jedenfalls und einen schönen Herbsttag. 😉

zu Zweit am Rad

tour_1
Steinchen werfen in den See. Das kleine Fräulein liebt Radfahren und wenn wir an unserem See eine kleine Pause machen, werden die Enten freudig begrüßt.

Leider waren die Enten gestern nicht zu sehen, dafür flogen bald schon Steinchen Richtung Wasser, während Herr S. gemütlich auf einer Bank dem Ende des herrlichen Herbsttages entgegen sah.
tour_2
Auf Tour gibt es immer eine gute Unterhaltung und die kleine Dame plappert andauernd, unterbrochen nur von spektakulären Wundern links und rechts des Radweges, wie einer Ansammlung Vögeln, einem vorbeibrausendem Traktor oder mühsam keuchenden Joggern.
tour_3
Eigentlich waren wir zu dritt unterwegs, da die kleine Giraffe unbedingt mit musste. Sie ist zur Zeit eines der Lieblingstierchen und muss fast überall dabei sein. Zum Glück hat sie oben einen kleinen Karabiner, mit dem das Tierchen gleich fest angebunden wurde, damit es ja nicht verloren geht.
tour_4
Die düsteren Wolken sehen schlimmer aus als sie waren. Das Wetter war herrlich, auch wenn es bei der Heimfahrt etwas kühl wurde, als die Sonne hinter den Bergen verschwand.
tour_5

Unser See ist nicht groß und man kann nur an einer Seite direkt zum Ufer, aber er ist ein kleines Juwel im Tal. Das Naturschutzgebiet ist ein wichtiger Pausenplatz für Zugvögel auf dem Weg durch Tirol und wenn die vielen internationalen Gäste kommen, wird es hier sicher ordentlich rund gehen.

…und jetzt zu viert

kleiner_Mann

So schnell kann es gehen: Gerade noch den Balkon verhübscht und schon ab ins Krankenhaus. Und jetzt wird der kleine Mann morgen schon vierzehn Tage alt. Wow.

Alles hat am 21. und 22. 7. ganz toll geklappt. Baby und Mami hatten das perfekte Auszugstiming, die große Schwester hatte zwei spannende Tage mit der Oma und das Kennenlernen begann mit einem erschöpften aber glücklichen und gesunden Mami- und Bebi-Gespann.

Alles ging so schnell, dass ich fast keine Zeit hatte unser Zuhause ordentlich zu schmücken, da die beiden schon nach zwei Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Zum Glück hatten die Oma und das kleine Fräulein Zeit und Muße die Wohnung für die Ankunft zu dekorieren.

Ein besonderer Moment, wenn das neue Familienmitglied nach Hause kommt. Das erste Mal die vier Wände sieht, die Heimat bedeuten, Geborgenheit vermitteln und in denen man sein Leben leben wird.

Die letzten vierzehn Tage sind im Sauseschritt vorbeigezogen. Das kleine Fräulein hat den jungen Mann schon mit so viel Liebe überschüttet, dass jetzt auch Platz für ein wenig Pause sein kann und auch die ersten skeptischen Worte der jungen Dame Platz finden dürfen.

Tut mir leid, wenn hier ein wenig Pause war, aber es gibt einfach wirklich wichtige Dinge im Leben, neben denen nichts anderes Platz hat und da steht die Familie sicher ganz weit oben.

Countdown

Bei einem Countdown läuft die Zeit bis zu einem bestimmten Fixpunkt ab. Wenn dieser bestimmte Zeitpunkt aber nicht fix ist, hat ein Countdown eine gewisse Spannung.

Der sogenannte „errechnete Geburtstermin“ ist ein solcher „ungewisser“ Countdown ohne fixen Endpunkt. Irgendwann Ende Juli ist dieser errechnete Zeitpunkt und bis dahin läuft unser Countdown.

Für mich bedeutet heißt diese Tatsache:

  • Das Handy permanent in Reichweite zu haben.
  • Nie länger als unbedingt nötig Abends wach sein, um eigentlich immer für den Fall der Fälle fit und munter zu sein, da Tag-X durchaus anstrengend und lang werden kann.
  • Immer einen Plan im Kopf zu haben: Wo ist das kleine Fräulein gerade und wo sind die Betreuer für das kleine Fräulein in diesem Moment, um eine rasche Übergabe jederzeit und überall zu ermöglichen?
  • Keine verbindlichen Termine zusagen.
  • Alle dringenden und zeitrelevanten Projekte abschließen oder auf Pause setzen.

Wer weiß, vielleicht geht es schon heute los, vielleicht erst Anfang August. Es wird mit Sicherheit anders kommen als geplant, weshalb ich nicht großartig plane, und es wird auf jeden Fall sehr spannend werden, wie unser kleines Fräulein reagieren wird. Hui.

Krock…. und der Zahn ist ab :-(

Zahnarztlampe

So schnell kann es gehen: Ein wenig Knabbereien während dem WM-Spiel am Donnerstag Abend, ein ungewohntes ‚Krock‘ und schon bröseln Teile eines Backenzahnes munter in der Mundhöhle herum. Meia…..

Zahnarztstuhl

Freitag Vormittag ist die Zahnärztin nicht mehr in der Ordination also folgt ein Nottermin am Dienstag morgen. Von dort komme ich gerade zurück und der Zahn ist wieder fast 1:1 nachgebaut.

Unglaublich, wie schnell Frau Dr. so was zusammenbasteln kann. Im Härtetest heute Mittag werden wir sehen, ob er auch wieder den Bisstest schaffen wird. Der Spaß hat locker flockige 155 Euro gekostet, dafür strahlt mein Lächeln wieder in locker flockigem weiß.