Heute war ich mit Familie plus Oma und Opa im Gepäck auf einem Wochenenddampfer am Achensee. Ein perfekter Samstag im Herbst.
Archiv der Kategorie: Unterwegs
Wien für dreieinhalb Stunden
Ja, ja diesen Blick hatte ich gestern für dreieinhalb Stunden. Solange dauerte die Sitzung, für die ich aus Innsbruck angereist bin. Das waren dann laut ÖBB 1144 Tarifkilometer und umgerechnet ca. neun Stunden Fahrzeit. Doofes Verhältnis Fahrzeit – Sitzungsdauer, hmm…..
Wenn man derart lange in einem Zug sitzt muß man perfekt ausgerüstet sein. Neben zwei Büchern hatte ich genügend elektronische Gadgets zur Unterhaltung dabei. Weiterlesen
Highlife
Für ein kleines Fräulein ist es sehr schwer von einer zweitägigen Wochenendparty wieder zur Ruhe im trauten Heim zurückzukehren.
Freitagabend ging es nach Lienz, um der Osttirol-Familie Wachstum und Fortschritte unsers kleinen Fräuleins nicht vorzuenthalten. Weiterlesen
Weinverkostung
Fruchtig im Aroma, vollmundig, samtig und dennoch wuchtig im Abgang. Die Rede ist von einem mittelschweren Barrique, den ich Montag Abend bei einer Weinverkostung in Südtirol probieren durfte.
Begonnen haben wir mit zwei leichten Lagenweinen, sind dann zu den Rotweinen gewechselt und endeten beim oben genannten Barrique.
Da wir allesamt keine wirklich große Weinkenner waren, haben wir die Weine anhand der gesellschaftlichen Anwendungsgebiete eingestuft. Das Spektrum reichte von: Mehrere Gläschen, fein in netter Gesellschaft bis zum depressiven allein-Trinker-Wein.
Eigentlich war mein Aufenthalt in Südtriol eine mehrtägige Fortbildung zum Thema Social-Media und Web 2.0 und nicht im Fachgebiet Kelterei. Der Kommunikation in der Gruppe war es dennoch sehr zuträglich.
Kaffeepause
Am Flohmarkt
Was ist Erinnerung an schöne Momente, was nutzloser Trödel für den Sperrmüll? Ich trenne mich nur sehr schwer von alten Besitztümern. Vielleicht brauche ich es ja noch. Irgendwann. Meist stellt sich die Frage einige Jahre erneut. Ich könnte es ja noch brauchen. Irgendwann.
Manchmal wird es Zeit Tabula rasa zum machen. Einfach auszusortieren und sich von alten Gegenständen zu trennen. Das letzte Mal habe ich Wichtig von Nutzlos vor fünf Jahren getrennt. Ich habe fast einen halben Lieferwagen zum Sperrmüll gebracht und meine Vergangenheit gefiltert. Es war reinigend und ich vermisse Nix vom damals Weggegebenen. Weiterlesen
Möwenpause
In Österreich sind Möwen eine eher seltene Spezies. Sie sind zumindest nicht das Wappentier unseres schönen Landes. Sehr viel häufiger sind diese in Deutschland, wobei auch hier Bayern für Möwenforscher recht uninteressant bleibt. Dennoch ist der oben abgebildete Luftkreischer ein Urbayer vom Herrenchiemsee.
Am Wochenende war ich in St. Pölten auf einer Tagung, die interessant, spannend, lustig aber auch anstrengend war.
Die Heimreise über 480km war dann auch noch sehr anstrengend. Urlaubsverkehr, Regen, Stau, Stop-and-Go sind nur einige Schlagworte, die mich auf meine Rückfahrt gestern begleitet haben.
Ein kurze Pause am Herrenchiemsee war schließlich dringend nötig. Die frische Luft und die am See herumsausenden Möwen haben mir wieder ein wenig Energie für die restlichen Kilometer gegeben.
Der Dolomitenmann in Lienz
Wenn man vom Zusehen einen Muskelkater bekommt und sich nur mehr denkt: „Um Himmels Willen, das wär nix für mich.“, ist man entweder ein fauler Hund, oder die Sportart ist wirklich extrem.
Die Rede ist vom Lienzer Dolomitenmann, der am Samstag das 24. Mal ausgetragen wurde. Unser Oma-, Opabesuch war also mit einem sportlichem Rahmenprogramm umrandet, wenn auch nur durch reines Zusehen. Weiterlesen
Bayerischer Oldtimer
„Teifl, sakrisches Klumpat“ und ähnliche ur-bayerische Flüche ergänzten die gerade servierten heißen Himbeeren nicht wirklich sehr galant. Zu hören bekamen wir diese Fluchkaskade im nahe gelegenen Garmisch-Partenkirchen, wohin uns ein spontaner Ausflug am Samstag nachmittag führte. Weiterlesen
Sommerurlaub Teil 2: Graz
Zwei Tage unseres Urlaubs verbrachten wir in Graz. Mein letzter Besuch in der Steiermark liegt schon mehr als 10 Jahre zurück, der Rest meiner Familie war noch nie in der steirischen Landeshauptstadt.
Ein Pflichttermin war natürlich der Ausflug zum Schloßberg, auf dem der Grazer Uhrturm steht.
Die Geschichte zum Uhrturm lautet in etwa wie folgt:
Die Grazer waren zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein sehr Taschenuhrenverliebtes Völkchen. Da die Steirer aber etwas eigen sind, stellte jeder seine Uhr nach seinem eigenen Zeitgefühl, was für große Verwirrungen sorgte.
Leider war es für die Menschen nun schwer Termine einzuhalten oder Veranstaltungen püntklich zu beginnen. Dies veranlasste den damaligen Bürgermeister zu einer drakonischen Maßnahme: Er untersagte den Besitz privater Uhren und baute auf dem Schloßberg einen großen Uhrturm für alle Bürger von Graz.
Von nun an hatten alle die gleiche Zeit und konnten ihr Leben mit etwas mehr Zeitgefühl geniessen.
Zurück zur Gegenwart. Wir besuchten in Graz am zweiten Tag ganz liebe Freunde, die uns in Ihren Garten zu einem gemütlichen Nachmittag einluden, der schnell ein Abend wurde. Vielen Dank für Eure Gastfreundschaft, es war ein wirklich ganz feiner Tag mit Euch.
Am nächsten Tag ging es wieder Richtung Lienz zu Oma und Opa.
Graz, wir kommen wieder.
























