
Die 10er Jahre sind in wenigen Tagen Geschichte, 2020 steht bevor. Völlig irr, wie dieses Jahrzehnt vorbeigehuscht ist. Wie meine 12er zeigen ist immer weniger Platz für den eigenen Blog auch auf dieser Seite hier.
Wie gerne würde ich wieder ein wenig mehr schreiben, ein wenig mehr Bloggen. Bloggen im „klassischen“ Sinne. Ich fand diese Zeit schon ganz wunderbar und es ist schade, dass es nur mehr ganz, ganz wenige Blogger aus dieser Zeit gibt, die auch ihre Art beibehalten haben.
Was wäre, wenn man täglich etwas schreiben würde? So richtig konsequent. Nicht viel aber ein klein wenig seinen Tag Revue passieren lassen.
Wie ich gerade gesehen habe, war ich Anfang 2018 ganz fleißig und habe jeden Tag was geschrieben. Ist auch spannend, dies jetzt zu lesen. Leider hört die Geschichte irgendwann auch. Tja. Wieder starten?
Natürlich nicht das ganz Private; das hat in der anonymen Öffentlichkeit wohl nix verloren, aber trotzdem so viel Privat, wie möglich, sonst ist es uninteressant. Ein spannender Blog ist ganz viel Illustrierte: Ein wenig Skandal, Tragödie, die kleinen Freuden des Lebens. Das Auf und Ab voyeuristisch und anonym begleitet. Ab und an ein aufmunternder oder teilhabender Kommentar. So in etwa.
Der Blogger als stille Rampensau, der sein Leben offenbart. Ganz heimlich aber trotzdem der ganzen Welt.
Es ist noch zu früh für Neujahrsvorsätze, aber wär das was?





Im Büro liegen noch ein paar Buttons, die abgeholt werden müssen. Das ganze Büro sieht noch nach viel Arbeit aus, wobei schon alles langsam im Endspurt ist.






Der Morgen beginnt mit einem Müsli während dem Nachrichten-iPad.
Die wohl letzten Tage mit dem Roller zur Arbeit. Es wird langsam schon kühl, aber es ist einfach ganz wunderbar mit frischer Luft um die Nase dahinzubrausen.
Mein Schlaf wurde getrackt. Gut, somit weiß ich wenigstens, dass ich geschlafen habe.
Frl. S. hat mir einfach so eine Wasserflasche geschenkt. Ist wirklich supercool und sorg dafür, dass ich mehr und regelmäßiger trinke. Gehört jetzt zum täglichen Rucksackinventar.
Und schon geht es wieder Heim. Das Wetter ist wunderbar und die ca. 20 Kilometer sind die absolut ideale Rollerdistanz zum Pendeln.
Ein Blick nach hinten. Achja, da stehen auch noch ein paar Berge rum.
Zuhause wartet ein wenig das Haushaltsgeschehen: Kurz shoppen und dabei das größte Glas Gurken kaufen, dass ich finden kann.
Als die Bande noch ein wenig spazieren geht, packe ich blitzschnell das digitale Tastengerät aus und klimpere ein wenig darauf rum.
Das Licht am späteren Nachmittag im Herbst ist wunderbar. Die Natur vor dem Fenster blickt wohl ein wenig wehmütig auf die Natur hinter dem Fenster.
Einfach am Sofa rumhängen und das dunkle Display am Handy streng anschauen, ja nicht aufzuleuchten.
Die Natur kann schon sehr bunt sein.
Am späteren Abend tauchen immer wieder vereinzelt in der Wohnung zurückgelassene und scheinbar orientierungslose und völlig erschöpfte Spielzeugfiguren auf, denen man gerne nach einem harten Arbeitstag als Kinderspielzeug auf dem Weg ins Kinderzimmer hilft.
































Der Blick auf die Terrasse zeigt eine wunderbare Winterwelt.
Schnell den obligatorischen Morgenkaffee
Der Vormittag ist geprägt von einem LEGO-Großprojekt.
Wir beenden in der vierten Bauphase das große LEGO Pariser Restaurant. Der Bausatz hat unglaubliche 2469 Teile, es ist also viel Arbeit für mich und meine zwei Assistenten.
Der letzte Schliff, die letzte Inspektion und wir sind fertig. Juhui…..
Irgendwo haben sich dann Teile der Familie versteckt. Leider habe ich keine Ahnung wo sie sind.
Großer Schrecken ebenso bei der LEGO-Weltraumcrew: Ob der versteckten Familie, des Wintertages oder des Pariser Restaurantes wegen, wir wissen es nicht.
Ab zur Oma in eine Winterwelt. Der Wind weht am 2.370 Meter hohen Tschirgant den Schnee Richtung Tal. Ich weiß: Der Strommast ist sehr häßlich, der Hang links am Bild aber perfekt zum Rodeln und Rutschblattfahren.
Der Schneeengel und ich sausen dann bald wieder in die warme Stube.
Die Sonne beleuchtet den schneebedeckten Simmering. Auch hübsch, kommt am Foto aber nicht ganz so rüber. Eh klar.
Drinnen Tee. Wir sitzen gut, essen gut und haben eine Kurzweilige Unterhaltung.
Zuhause dann nochmal Tee, um Kratzhälsen vorzubeugen. Das war der wunderbare Winter-12er. Ich hoffe die Bilder haben Euch gefallen.










