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winterlicher Zahnarztbesuch

Es gibt Tage, an denen bleibt man besser zuhause und es gibt Tage an denen kann man das einfach nicht. Gestern war so ein Tag, ich musste raus. Es fängt an zu schneien und es hört einfach nicht mehr auf. Am späten Nachmittag habe ich einen Zahnarzttermin, nutzt nix, ich muss fahren.

Auf der tief verschneiten Autobahn geht es ins Ötztal. Langsam aber sicher komme ich irgendwann an. Beim Zahnarzt des Vertrauens läuft alles ganz optimal: Zahn ist wieder ok, zumachen, Rechnung mitnehmen. Perfekt.
Der Schneefall wurde inzwischen zum Eisregen und auf der Heimfahrt ist doch tatsächlich ein Fahrradfahrer mitten im Ötztal auf der Schneefahrbahn der Bundesstraße unterwegs. Ein mutiges Kerlchen. Der musste wohl auch raus und konnte nicht daheim bleiben. Hoffentlich ist er sicher nach Hause gekommen.
Zuhause ist unser kleines Autolein in einen glänzend gefrorenen Eispanzer eingehüllt. Erinnert ein wenig an der lieben Ötzi von Mittwoch.

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Ab in den Süden…

Irgendwie kann ich die junge Dame verstehen, dass sie sich vor der fast 5000 Jahre alten Mumie gefürchtet hat. Die Neugierde im Vorfeld war groß und auch das Ötzidorf im Ötztal ist ein verspielter Erlebnisspark, aber die echte Mumie im wissenschaftlich aufbereiteten Museum in Bozen war dann doch was ganz anderes.

Es ist auch für die großen Menschen ein wenig merkwürdig, wenn da eine uralte ausgetrocknete Leiche im Schaufenster liegt. Durch ein kleines Fensterchen sieht man in den raumgroßen Kühlschrank. Fast 100% Luftfeuchtigkeit bei -7 Grad. So fühlt sich die Feuchtmumie von Welt am wohlsten.

Die lebensgroße Puppe war dann etwas „humaner“ und nicht so zum fürchten.
Valentinstag in Bozen: Blumen, Blumen, Blumen. Nur ich habe es gestern nicht geschafft meinen Mädls Blumen zu schenken. Schwache Leistung Herr S., schwache Leistung!

Es ist sich einfach alles zusammen nicht ausgegangen. Trotz kurzer Ferientage. Schade.
Erste kleine Belohnung nach dem Museum: Ein superlecker Cappuccino. Das können sie einfach im Süden. Am Heimweg folgt noch eine Aschermittwochspizza am Brenner und müde kommen wir abends wieder nach Hause. Ein feiner Ausflug.

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12 von 12 – 2/18

12v12 in den Semesterferien. Auch nicht schlecht. Frl. S geht arbeiten, die junge Dame ist mit Oma und Opa in Wien und der junge Mann und ich sind zuhause.

Der Tag beginnt wie immer: koffeinhaltiges Warmgetränk in bunt.

Bunt sind auch die Blumen von Frl. S.

Im Laufe des Vormittages beginnt es wieder ordentlich zu schneien

Der Kurzausflug wird daher verschoben, es folgen einige Schwedenbomben. Ein cooler Name, den es wohl so nur in Österreich gibt.

Der fleißigste Schneeschaufler ever:  Unser Herr Nachbar.

Später geht es doch noch auf Tour. Wir fahren einen Microeinkauf machen und einen Kaffee trinken.

Die Spätmittagsjause: Salzstangerle aufgeschnitten mit Butter, Mnniammm…..

Der Rest des Tages wird mit Autospielen verbracht. Nur Autospielen. Unglaublich mit wieviel Energie der junge Mann Auto spielen kann.

Daneben laufen wieder einmal Updates. Auch sehr meditativ.

Später holen wir die arbeitende Bevölkerung ab. 

Die Arbeitsstätte von Frl. S. ist in den Semesterferien auch ein wenig ruhiger. 

Abends folgen lecker Fleischlaibchen. Mniamm….. War ein sehr feiner Tag, der morgen gleich so weiter geht: Nix tun außer Autospielen. Ferien sind schon sehr cool!

Alles anderen wie immer hier.

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vier Uhr

Vielleicht ist ein einfach die Stille, warum ich regelmäßig um genau vier Uhr schon wach bin. Vielleicht ist es aber auch eine schlechte Matratze, eine innere Unruhe, die Unfähigkeit lange zu schlafen oder eventuell das Verlangen nach einem Kaffee.

Wer weiß…..

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umVERKEHRt

Unsinniger Donnerstag. An diesem Tag kann man viel Blödsinn machen und auch seine Regelmäßigkeiten ein wenig abändern.

In meinem konkreten Fall sieht das dann so aus: Die ÖBB macht unsinnigen Donnerstag in dem sie einfach meinen Pendlerzug ersatzlos ausfallen lässt. Da ich keine weitere halbe Stunde warten möchte, nehme ich den Bus, der ein einziges Mal am Tag, genau um diese Zeit in der Früh fährt. Warum nicht.

Der Zug fährt 15 Minuten, der Bus braucht für diese Strecke 40 Minuten. Naja, bin ich fast so schnell, wie wenn ich die halbe Stunde auf den nächsten Bus gewartet hätte, aber ich bin wenigstens am Weg und das habe ich so auch noch nie gemacht. Spätestens nach zehn Minuten ist die Spannung des Abenteuers vorbei. Das monotone Dröhnen des Buses im frühmorgendlichen Schummerlicht ist nicht wirklich erweckend. Der scheinbar tief meditierende Fahrer fährt eine Strecke die ich teils noch nie gesehen habe. Terra incognita. Der andere Teil ist bekannt, der Weg, den ich in der warmen Jahreszeit mit dem Roller fahre. Aber ich bin dabei wesentlich schneller.

Gut, damit haben wir das auch gesehen. Projekt unsinniger Donnertag mit alternativen Pendlerfortbewegungsmitteln abgeschlossen. Danke.

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Macbook 2006 vs. 2017

Vor etwa 12 Jahren habe ich mir meinen ersten Klapprechner von Apple gekauft. Ende Jänner gab es den Ur-ur-urenkel des Rechners. Heute durften sich die Beiden im Büro ein wenig beschnuppern. Es ist schon unglaublich den technischen Fortschritt im direkten Vergleich beider Geräte zu sehen.

Beeindruckend ist die Tatsache, dass es heute nur mehr einen einzigen Anschluss gibt. Bisher hat mich das auch nicht gestört. Spannend, wie die Teile dann wohl in zehn Jahren aussehen werden. Dann wohl gänzlich ohne Anschluss. Die Daten kommen dann nur mehr durch die Luft und geladen wird per Induktion, wie jetzt schon bei Handys.

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Woche 5.18 – Kochen, Lesen, Essen

Die Vollmondwoche war unheimlich ermüdend, zum Glück war das Wochenende entsprechend erholsam und am Sonntag haben wir tatsächlich fast gar nix getan.

Die Woche brachte eine Premiere: Ich war mit Frl. S. an unserem langem Arbeitstag Mittagessen. Wow. Das wir das nicht schon längst gemacht haben? Es wird auf jeden Fall möglichst bald wiederholt.

Was ist sonst geschehen: Ich habe die Gestaltung von Honigglas-Etiketten mit einem Imker besprochen, war wieder beim Zahnarzt, habe eine Abendveranstaltung fotografiert und ganz wichtig: Wir haben den große Familienurlaub im hohen Norden geplant. Geplant ist vielleicht ein wenig übertrieben, eher besprochen. Die genaue Planung kommt noch.

Ich bin tatsächlich dazu gekommen ein Büchlein weiter zu lesen, der Plan es im Jänner fertig zu bekommen hat leider nicht geklappt. Halb so schlimm, die Autorin wird es mir verzeihen. Es liegt nicht am Buch, sondern an meinen Lesezeiten.

Das kulinarische Abenteuer der Woche war neben dem gemeinsamen Essen mit Frl. S. sicher auch eine Kochsession mit den Kindern Samstag Abend. Was habe ich gelernt? Mit zwei Assistenten kochen ist eine unheimliche Herausforderung. Nächstes Mal gibt es nur einen Küchengehilfen.

P.S.: Die Peperoncini am Foto waren keine Notwendigkeit unserer Kochkünste am Samstag, sondern die Würze beim „Restlessen“ am Sonntag. 

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Der Jänner, Blumen und ein Kaffee

Der Jänner ist vorbei. Die ersten Monate im Jahr fliegen immer schneller vorbei als die Späteren. Zumindest kommt es mir regelmäßig so vor. Der Jänner war aber recht brauchbar: Einige von den Vorsätzen habe ich tatsächlich bis heute geschafft und die großen Missionen gehen einfach nicht so schnell. Wichtig ist nur, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Heute noch ein wenig arbeiten, dann freue ich mich morgen schon auf ein laaaaanges ausschlafen. Nach der Vollmondwoche ist das dringend nötig.

Die Blumen sind der Tischschmuck einer Abendveranstaltung, die ich gestern fotografieren durfte und dann Frl. S geschenkt habe, der Kaffee ist von heute morgen.

Doch jetzt wünsche ich Euch erst einmal ein wundervolles Wochenende.

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Eine neue Tippselmaschine

Macbook 12" 1.3 (2017)

Es wäre fast vermessen zu sagen, das habe ich mir verdient. Gut, es ist der 31. und ich war jetzt den ganzen Monat brav am schreiben. Hab ich mir also eine neue Schreibmaschine verdient. Das wäre schon sehr dekadent. Ist auch nicht der Kaufgrund, der liegt woanders, aber: Das Gerät an sich ist schon fast dekadent in seiner Reduktion.

Es ist absolut kompromisslos und das war auch der Entscheidungsauslöser. Es sollte keine Kombination aus Mobilität mit hoher Leistung sein, wie es die Pro-Serie ist. Leistung habe ich mit meinem Standrechner zur genüge, nein, es sollte pure Mobilität sein. Und das ist der kleine Rechner auf jeden Fall. Sehr genial.

Einen ausführlichen Beitrag dazu gibt es inzwischen bei den KoKi: Mein neues Macbook 12″

Für heute erfreue ich mich einfach an dem kleinen, neuen Rechnerlein. Juhui……

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Mondschaf

Im Grunde bin ich das perfekte Mondschaf: Kaum ist der runde Kerl, der unentwegt um die Erde rumeiert, komplett beleuchtet, beschließt mein Innerstes den gewohnten Schlafrythmus auszuschalten.

Resultat gestern: Kurz nach halb vier bin ich wach und finde auch keinen Schlaf mehr. Lauf in der Wohnung rum, leg mich wieder hin, steh auf und lauf weiter. Bis kurz nach fünf, dann geh ich Duschen und der Tag fängt an.

Resultat heute: Kurz nach vier bin ich wach. Um das gleiche Spiel wie gestern zu vermeiden, vertraue ich auf die Hausmittel: Baldrian und Tee. Frl. S. hat mich gestern Abend daran erinnert. Funktioniert. Um fünf bin ich wieder im Bett. Es folgt Turboschlaf, weil um 5.30 Uhr stehe ich auf. Der Tag fängt an.

Ma sehen was heute Nacht folgen wird. Vollmond ist nämlich erst am 31. Na toll.