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Pendler in Ausbildung

Pendler
Seit 1. Mai gilt meine Jahreskarte und am heutigen Fenstertag bin ich das erste Mal mit dem Zug in die Arbeit gependelt. Die letzten beiden Wochen war ich ein Luxuspendler und faul mit dem Auto gefahren, was fast jeden Tag im Stau geendet ist.

Im Grunde hat alles prima geklappt, bin ganz routiniert zum Bahnhof, hab mich am Bahnsteig wie ein Profipendler verhalten, was um halb sieben nicht schwer ist: Müde dreinschauen. Das kann ich. Im Zug ein wenig Nachrichten surfen, in Innsbruck aussteigen und zur Arbeit gehen. Klingt einfach, war es auch.

Ein Zeitvergleich

Auto:

  • Fußstrecke zum Auto (Tiefgarage): ca. 2 min.
  • Autofahrt: 18 min.
  • Fußweg vom Parkplatz zur Arbeit: 8 min.

Zug:

  • Fußstrecke zum Bahnhof: 5 min.
  • Zugfahrt: 18 min.
  • Fußweg vom Bahnhof zur Arbeit: 5 min.

Die Zeiten sind zwar geschätzt, passen aber recht gut. Zeitunterschied habe ich also keinen und mein Arbeitsweg dauert grob eine halbe Stunde. Das ist im Vergleich zur alten Wohnung (ca. 10 Minuten Fußweg) eine Verdreifachung aber die alte Wohnung war einfach in einer verdammt perfekten Lage zur Arbeit.

Eine nette Arbeitskollegin hier im Büro pendelt allein in der Stadt schon über dreißig Minuten mit dem Bus. Wie lange seid ihr in die Arbeit unterwegs? Öffis oder Auto?

3 Kommentare

  1. Ich brauch zur Arbeit etwa 15-20 min (je nach Verkehrslage) mit dem Auto, wobei die Parkplätze jeweils direkt vor der Tür sind. Wenn ich mit dem Bus fahre, dann bin ich alleine 50 min Fahrt unterwegs + Wege zur Bushaltestelle. Außerdem fährt der Bus nur alle 30 min, das Auto jederzeit.

    Kein Wunder also, dass ich lieber Auto fahre 😉

    LG, Katrin

    • Bei diesem großen Zeitunterschied verstehe ich Deine Entscheidung zum Auto. Bei mir war es die letzten beiden Wochen eher umgekehrt: Wenn ich im Morgenstau vor der Stadt stehe dauerte es meist mindestens 10 Minuten länger. So gesehen ist der Zug die schnellere und einfachere Wahl für mich 😉
      Schönes Wochenende und ein feine Geburtstagsparty am Sonntag 🙂

  2. Hallo Christian, rette ein bißchen etwas von deinem anfänglichen Optimismus in die „dunklen Zeiten“ hinüber, die das Pendeln mit der Bahn auch fallweise mitbringt: Selbstmörder an der Strecke (es wird dann von „Notarzteinsatz“ die Rede sein ), Stellwerksabstürze, Jugendliche die lautstark Bushido oder anderen Mist hören, allzu redselige Pensionisten… Alles Gute für dein Pendler-Sein, in 97 Prozent geht alles glatt!!

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