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Unter Zugzwang

Im_Zug

Schon wieder auf Tour. Wieder im Zug. Wieder alleine. Viereinhalb Stunden pro Fahrt. Neun Stunden gesamt Hin- und Retour. Soweit die Fakten.

Das Wichtigste bei solchen Fahrten ist eine gute Unterhaltung. Vor allem, wenn die Fahrten in der herbstlichen Abenddunkelheit nur aus vorbeisausenden Lichtern in der Dunkelheit besteht.

Heute mit dabei sind:

  • Das neue Rechnerlein, das morgen bei der Heimfahrt schon stolze 2000 Kilometer im Zug verbracht haben wird.
  • Ein gute Jause bestehen aus stillem Mineralwasser, Cola Zero (je 500ml), zwei Käsesemmeln und zwei Salamisemmeln. (Aktueller Stand: Nur mehr ein Käsesemmel im Lager und das Cola zu siebenachteln leer)
  • Tagebuch der Apokalypse von J.L. Bourne. Ich bin auf Seite 171 von 495, wenn sich an der Spannung bis morgen Abend nichts ändert, wird es wohl unvollendet bleiben.
  • Propaganda – Die Kunst der Public Relations von Edward Bernays. Ein Klassiker der PR Literatur aus dem Jahr 1928. Ich bin auf Seite 37 von 158 und es liest sich gut.
  • Eine 1 TB-Wechselplatte mit allen Fotos von 2012 und 2013 und einem unglaublich großen Ordner mit unsortierten Bildern. Bildergucken und Fotos selektieren: Kein Problem.
  • FTL – Faster than Light: Ein Retro-Weltraumgame. War auf der Strecke zwischen Kufstein und Salzburg bereits sehr fesselnd.
  • The Cave – Yes, I am a talking Cave.
  • iOS 7 wird während der Fahrt zum Download freigeschalten und ein paar Augenblicke lang hab ich überlegt, ob ich die je ca. 1 GB großen Downloads für iPad und Handy via Mobile Internet oder über das ÖBB-WLAN im Zug downloaden soll. War nur ein sehr kurzer Gedanke.
  • Der Anschlag von Stephen King als Hörbuch. Auch eine perfekte kurzweilige Unterhaltung. Da ich das Hörbuch aber seit etwa Stunde 10 zusammen mit Frl. S. im Auto höre, werde ich es wohl nicht hier im Zug hören, sondern erst nächstes Wochenende bei der Fahrt nach Osttirol lauschen.
  • Die Minibar ist auch schon ein paar Mal hin- und hergesaust, wurde aber bisher nicht um einen Kaffee gebeten. Wird sich vielleicht bald ändern.

Gut, soweit der Stand der Unterhaltung im Zug. Wäre interessant wieviele Kilometer ich während diesen Zeilen gefahren bin.
Um 22.30 Uhr bin ich in Wien, dann werde ich gucken ob die Reservierung der Unterkunft wie geplant geklappt hat, mich bei Frl. S. melden und danach sicher gleich müde umfallen.

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