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Meine Polaroid Kamera

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Wie anders, als durch Zufall und eine gehörige Portion Glück, sollte mir wohl eine Polaroid derart fein in die Hände fallen.

Mit meinem netten Arbeitskollegen habe ich gestern wieder den Flohmarkt besucht. Es war kein Kaufbesuch, nein, wir haben, gleich wie schon letztes Jahr, ein kleines Ständchen aufgebaut, um den Haushalt von unnötigem Ballast zu befreien. Ein toller Vormittag: Man wird altes Zeug los, das man nicht wegschmeißen möchte, man wird stinkreich und man hat einen feinen Vormittag mit einem netten Kumpel. Einzig das Aufstehen um 4.45 Uhr um alles einzuladen, hin- und herzufahren um rechtzeitig kurz vor 6 seinen Stand aufzubauen, ist für einen Sonntag schon reichlich früh.

Zurück zur Kamera. Schräg gegenüber baute sich ein Kamerahändler auf, der ein reiches Sortiment an alten Kameras, Blitzen, Objektiven noch viel mehr hatte. Natürlich musste ich dort kurz reinstöbern und habe sofort die Polaroidkamera entdeckt. Hui.

„Geht die noch?“ „Kein Ahnung.“ Nach kurzem Probieren surrt das erste Bildchen aus dem Gerät. Perfekt. Leider ist der Film schon längst abgelaufen und die Ergebnisse sind nur Lichtfragmente und ein wenig Hintergrund: Dieser zeigt aber ganz deutlich unseren Verkaufsstand. Die Kamera funktioniert.

Leider gibt es schon lange keine „echten“ Polaroidfilme mehr. Vor kurzem haben wir eine Doku über die Wiederbelebung eines alten Kults gehört: Der Polaroidkamera. (Wohl ein Mitgrund für meine heimliche Begeisterung)

Ein findiger Wiener hat den Kult der Marke erkannt und gerettet, was noch zu retten war und das Unmögliche möglich gemacht. Zu finden ist die Unmöglichkeit hier!

So, jetzt heißt es einige Filme zu bestellen und die Welt der Sofortbildkamera neu zu entdecken. Ich bin schon ganz gespannt auf diese etwas andere Art des Fotografierens.

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