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Von Mamis und Omis

Omas Schlipfkrapfen

„Bei der Mama schmeckts am besten.“ Dieser Spruch ist wohl jedem bekannt und trifft auch bei fast jedem zu. Wenn die Mama zur Oma wird bedeutet dies nicht nur den familiären Zuwachs einer weiteren Generation, sondern auch eine Erkenntnis- und Qualitätsreifung ihrer kulinarischen Fähigkeiten durch das jahrelange Zubereiten Ihrer Lieblingsspeisen.

Wenn die Enkel schließlich in ein Alter kommen, in dem Oma’s Spezialitäten gewürdigt werden können, ist die Perfektion von Oma’s Speisen schon nahezu vollständig und die Enkel werden später sagen: „Nur die Oma hat DIE BESTEN *** gemacht!“ Und dies ist zweifelsfrei wahr. Ich erinnere mich noch an meinen, inzwischen verstorbenen, Opa der mit weit über 90 noch seine fritierten Kartoffeltaschen gemacht hat; Der zwar mit der gemächlichen Geschwindigkeit einers fast 100-ers, aber mit über 90-jähriger Küchenroutine, das Essen bereitete. Fast sah es sogar aus, als hole er die fertigen Kartoffeltaschen mit der bloßen Hand aus der Friteuse, aber da kann mich meine Erinnerung auch ein wenig täuschen.

Fest steht, dass Omas einfach grundsätzlich super sind. Die letzten paar Tage war die Osttirol-Oma bei uns zu Gast und hat, einer kulinarischen Tiroltour gleich, ihr Kochkönnen in unserer bescheidenen Küche gezeigt. Unser kleines Fräulein ist zur Zeit mit den ersten Löffeln fester Nahrung beschäftigt, es wird also wohl noch ein Weilchen dauern für Omas Spezialitäten, aber dann wird sie sicher in einigen Jahren sagen können: „Bei der Oma und der Mama schmeckts am besten auf der ganzen der Welt!“

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